Ein Sith Orden zur Zeit der Alten Republik

Lord Reavas – Teil 1

“Ich habe die Geschichte studiert und mein Geist streifte die Zukunft. Unserer Existenz ist nur ein Atemzug, wir brennen heiß und vergehen schnell. Der Pfad der dunklen Seite erfüllt dich mit erschütternder Macht, jedoch wird es eines Tages enden wie auch Nagar Sadow oder Exar Kun ihr Ende fanden. In den Jahrtausenden konnte keine der Seiten über die andere obsiegen. Warum glaubst du werden wir vernichten was Äonen vor uns niemand vermochte.
In den Feuern der Schlacht um Bothawui hatte ich die Vision der Erkenntnis. Die Argo Navis ist der Schlüssel, um diesen Kreislauf endlich zu durchbrechen.”
- Darth Reavas zu seinem Schüler Crule Tarar

Der zu Schlacke verbrannte Waldboden wurde zum Grab ihrer Moral. Zwischen dem Rauch verbrannter Körper und den im Feuer glühenden Bäumen bezahlten sie für jeden Meter mit unbarmherzigem Blutzoll.
Sirias Rabahn blickte auf das Gemälde der Zerstörung. Laserfeuer blitzte über ihm und die Schreie der Sterbenden klangen an zu einer beklemmenden Melodie.
Unter der Woge ihres vergossenen Blutes raubten Sie dem Feind nach und nach das Leben, aber sie vermochten ihnen nicht ihre mächtigste Waffe zu nehmen.
Ihr Mut und ihre Moral waren ungebrochen.
Turbolaser pflügten Bäume und Erde um, es war beschämend zu sehen wie die einst stolzen imperialen Soldaten durch den Schlamm krochen und sich kaum trauten den Kopf zu heben.
Der Moff und sein Feldstab spien sich vor Zorn den Speichel entgegen, doch Sirias beobachtete nur kalt und ohne jegliche Regung ihre Gesichter.
Der Feldstab rang nach Atem und zerfleischte sich in der Suche nach Lösungen.
Sie hatten schon längst jegliche Übersicht über die Hölle des Schlachtfeldes verloren.
Der Schüler eines der Sith Lords des hohen Rates musste sich Bewunderung für die Truppen der Republik eingestehen. Ein paar Dutzend Jedi und viertausend Soldaten zerstückelten mit jedem Tag mehr ihrer Invasionsarmee von vierzigtausend.
Es bahnte sich eine militärische Katastrophe an, ein Ereignis das die neu gewonnene Moral des Sith Imperiums massiv schwächen würde.
Als die Kommandanten sich ratlos anstarrten, die kreisenden Lichter der strategischen Holokarte vor ihnen, schritt Sirias ins Licht.
Er strich die Kapuze zurück, die zwei dutzend Sith Krieger hinter seinem Rücken blieben in ihrer Maskierung, die für die Offiziere wie die eines Henkers erschien.
“Mein Name ist Sirias Raban”
Ihre Augen verharrten starrend auf der roten Haut und der Erscheinung des Reinblutes.
“Der Rat hat uns geschickt, er verlangt einen Sieg über Bothawui”

Feuerpause. Die Ruhe diesen kostbaren Momentes wurde genutzt um wenigstens ein ungefähres Bild der Verluste zu bekommen. Sie schritten unbeeindruckt von der Zerstörung über das Schlachtfeld. Die Soldaten blickten aus ihren Gräben auf und ließen die Waffen sinken, als die schwarzen Roben gespenstisch an ihnen vorbei marschierten.
“Der Wald wurde weitreichend mit Fallen versehen, hinter der Frontlinie haben sich die republikanischen Truppen eingegraben und ziehen Nutzen aus dem Gelände. Das Heer landet unweigerlich im Kreuzfeuer”, der Sith-Krieger referierte ruhig neben Sirias.
“Mann könnte fast schwarzen Humor darin erkennen, dass die stolzen republikanischen Jedi-Ritter sich im Wald verstecken wie Partisanen”, allerdings entlockte Thoba seinem Anführer kein Lächeln.
Die Nacht brach herein über die verkrüppelte Waldlandschaft.
“Wir müssen den Meister töten. Wenn er fällt, stirbt auch ihr Kampfgeist. Es wird schwierig genug, so weit an dem Blasterfeuer vorzudringen, dass sich unsere Klingen mit den Jedi kreuzen können” zischte Arar’Kan dem jungen Thoba entgegen. Er war schon immer um die Sympathie Sirias bemüht.
Dieser schwieg und blickte auf den Mond, den die verbrannte Lichtung offenbarte.
Sie würden in der Nacht versuchen, mitten in das Herz der feindlichen Stellungen einzudringen. Ein selbstmörderisches Ablenkungsmanöver der vierten Division würde genug Druck machen, um ihnen eine Lücke zu verschaffen.
Er und ein Dutzend Sith-Krieger würden den Augenblick nutzen und versuchen den Jedi Meister zu separieren und niederzustrecken. Sie waren sich bewusst, wie schwierig das Unterfangen werden würde, vorbei an eingebunkerten Stellungen unzähliger Soldaten und ihren Lasergeschützen, durch die Klingen der Jedi Ritter bis zu ihrem Meister.
Sirias hielt ihnen vor, dass es seine Aufgabe war, ihn zu töten.
Er verriet ihnen nicht, dass sein Meister, einer der Lords des hohen Rates, ihm die Sith genau wie die vierte Division nur zu Seite gab, um ihm Zeit zu verschaffen, den Jedi Meister anzugreifen.
Doch er fühlte sich zerrissen in diesem Moment.
Er sagte ihm ein Dutzend fähiger Krieger, aber alle seien ersetzbar.
War er auch ersetzbar? Dieser naive Gedanke machte ihn wütend.
Dass er sich bewähren musste, war ihm klar. Die unzähligen Schlachten und Missionen die sein Meister ihm auferlegt hatte, waren immer nur ausreichend.
Wie ein Kind nach der Aufmerksamkeit bettelte er nach der Anerkennung seines Lords. War dies nun die Aufgabe in der er endlich in den Augen seines Meisters reifen sollte oder war er wie die anderen nur ein austauschbares Werkzeug?
Viele buhlten nach seiner Position als Schüler eines der mächtigsten Sith.
Hatte der vielleicht sogar seinen Blick auf jemanden anderen geworfen?
Er kehrte in sich und verdrängte diese Gedanken der Schwäche durch Meditation.
Kanalisiert schloss er sie in seinem Inneren ein, vielleicht würde dieser Zorn ihm im Kampf gegen den Meister noch nützlich sein.
“Dies wird eure Feuertaufe, egal welche Schlachten ihr geschlagen habt, sie werden verblassen im Vergleich zum bevorstehenden Kampf”, er sprach gewohnt ruhig und gefasst zu den Sith Kriegern.
“Der Imperator blickt voller Erwartung auf unser Handeln, versagen wir wird sich niemand an unser erinnern, obsiegen wir steht euch eine große Zukunft im Imperium bevor”
Vor den Sith hatten seine Worte viel Gewicht, er selbst wusste aber wie bedeutungslos sie aus seinem Mund waren.
Sie blickten auf, er spürte ihre Auren, die voller Tatendrang und Freude auf die Hitze des Gefechtes erglühten.
Sie alle waren ersetzbar.
Er würde dafür sorgen, dass er auf Bothawui unersetzlich wurde.

Jian Sun war eine äußerst begabte Assassine und Späherin.
Die erste Hürde wurde mit dem würgenden Geräusch zerquetschender Kehlen genommen, als die Soldaten verzweifelt nach Luft rangen ohne dass jemand Hand an sie legte.
Die noch junge Sith schaltete mit einer erschreckenden Leichtigkeit die ersten beiden Nester aus, die Krieger verschmolzen mit den Schatten und bewegten sich totenstill weiter durch das Gelände.
Der Zabrak Arar’Kan brach einer Patrouille den Hals, sie waren sehr nah an die alte steinerne Festung der Bothaner gelangen, ohne dass sie auch nur einmal ihre Waffen zogen.
Die Stille ihrer Position wirkte wie ein flüsterndes Reqiuem der vierten Division, denn ein paar Meilen hinter ihnen wurde die Ruhe der Nacht von Blasterfeuer, Explosionen und den schreien der Soldaten erfüllt.
Es verlief nach Sirias Plan.
Die Jedi hatten viele ihrer Truppen abgezogen, um den Ansturm zu zerbersten wie eine Felsmauer die Flut.
Dieses Selbstmordkommando war so bedrohlich, dass sie Widerstand leisten mussten, aber taktisch so widersinnig dass der Meister eine Falle befürchtete.
Er schloss die Augen und meditierte einen kostbaren Moment, er spürte seine Anwesenheit.
Er war hier, genau wie Sirias Rabahn erhofft hatte.
Ihre Roben würden sich bald wie der letzte Vorhang über die Festung vor ihnen legen und die Schlacht um den Planeten beenden.
Die Clans der Bothaner hatten die imposante Festung vor langer Zeit an diesem Hang errichtet. Massiver Stein aus dem im Rücken liegenden Tal, überwachsen von dem sich vorkämpfenden Wald, ließ sie wie eine versunkene Ruine erscheinen.
Die aufgestellten Laserbatterien der mittlerweile schlammig wirkenden schweren Infanterie zerstörte dieses Bild.
Die Festung lag so günstig, dass es eine enorme Verschwendung von sterblichem Material bedürftee, sie einzunehmen. Dabei waren die Verteidiger in ihrer Zahl verschwindend gering, wenn auch gut vorbereitet.
Die Zahl der Sith war wohl überlegt, ein gezielter tödlicher Biss einer kleinen Spinne vermochte hier mehr als die Muskeln und Zähne eines großen Jägers.
Nach seinen Anweisungen bewegten sie sich in einem Halbkreis aufgeteilt um die Festung herum.
Der Hang machte den Einsatz schweren Gerätes unmöglich, den letzten Verteidigungsring vor der Festung mussten sie in einem offenen Kampf überwinden.
Die schweren Kanonen auf den oberen Rängen der Festung würden ihre Opfer fordern.
Er atmete tief ein, strich kurz über sein Gesicht und die blutroten Tentakel als würde er es wie eine Maske ablegen. In ihm brodelte gut vorbereiteter Zorn und Wut, er ließ die Leidenschaft langsam durch seine Venen fließen und den Körper erfüllen, ohne jedoch loszubrechen.
Seine Ruhe wirkte für die anderen Sith unheimlich. In Wahrheit war es nur die Fassade einer Technik der Macht, die er in einem Jahrzehnt härtesten Trainings unter seinem Meister erlernte.
Er löste den schwarz glänzenden Heft seines Lichtschwertes vom Gürtel und spürte wie die dunkle Seite der Macht seinen ganzen Körper durchflutete.
Dann öffnete er die Augen, aktivierte sein Schwert mit einem bösartigen Zischen der Klinge und gab den anderen damit das Signal, loszuschlagen.

Wie Fanale tauchten die Lichtschwerter die Dunkelheit des Waldes in ein rotes Leuchten.
Die ersten Schwerter rotierten in einem tödlich schönen Schauspiel durch die Luft, verbrannten Sauerstoff und Fauna und schlugen in die nichts ahnenden Soldaten ein.
Die tagelangen Kämpfe hatten es dem Blut der Soldaten nicht erlaubt, vor ausgeschüttetem Adrenalin Ruhe zu finden.
So schnell und verheerend die erste Attacke der Sith auch war, sie eröffneten nach dem ersten Schock das Feuer.
Blasterfeuer und Laserlafetten zerfetzten Bäume und mannhohe Farne. Die Schützen versuchten die herannahende Armee in der Dunkelheit zu entdecken und verschossen großflächig Signalgranaten.
Die ersten Salven verschossen ihre Energie in die massiven Bäumen und den Waldboden.
Dort waren entgegen ihrer Erwartung keine Hundertschaften an Stoßtruppen, die es wie ein Wunder geschafft hatten sollten an die Festung heranzukommen.
Nur ein paar geisterhafte Schatten und glühende Klingen die großflächig verteilt auf die Festung zustürzten.
Alarm ertönte voller Panik. Blindes Feuer in die Landschaft. Knatternde Waffenbatterien.
Mit einem gewaltigen Sprung katapultierten sich Thoba und zwei weitere Krieger in die Luft.
Mit einem Stoß der Macht schleuderte er einen Schützen in den Abgrund. Die stationären Waffen erhoben ihre Läufe und eröffneten auf die drei das Feuer.
Arar’Kan und ein paar weitere Sith zogen ihren Kreis enger, konfrontierten die Soldaten der Verteidigungslinie direkt vor der Festung mit ihrem tödlichen Tanz Auge in Auge.
Die rothäutige Schönheit Jian Sun folgte Sirias, der mit zwei weiteren durch die Öffnung der Linie hechtete, die Arar’Kan nun geschlagen hatte.
Noch keinen Feind hatte sein Schwert niedergestreckt, er konzentrierte sich nur auf sein Ziel, die Aura des Meisters.
Von den Dreien erreichten nur zwei die oberen Ränge der Festung. Kurz bevor sie auf dem Stein landeten zerfetzte eine Lasersalve den dritten Sith-Krieger förmlich in der Luft. Unbeirrt ließ Thoba seine Klinge auf die schwer gepanzerten Soldaten herabfahren und zerschnitt ihre Rüstungen wie Papier.
Neben Sirias fand der Sith zu seiner rechten einen unwürdigen Tod als eine ganze Salve Blasterfeuer in seinen Körper einschlug.
Arar’Kan und die vorderste Front der Sith ließen die Soldaten geschlagen zurück, ihre surrenden Lichtschwerter kreisten erbarmungslos.
Die Verteidiger hatten sich gefasst. Unter seinen Füßen explodierte die Erde förmlich, die Hitze verbrannte Sirias Gesicht. Ein erdrückendes Gefühl in seiner Brust. Er konnte sich gerade noch halten während Jian Sun weg geschleudert wurde, als der stolze Arar’Kan im Feuer einer Granate einfach verbrannte.
Er blieb ruhig, konzentrierte punktgenau die Macht und schleuderte sich mit dem menschlichen Sith an seiner Seite auf die Mauer.
Thoba hatte der Wahn der Schlacht vollkommen übermannt, sein reinblütiges Gesicht war zu einem teuflischen Grinsen verzerrt.
Sirias, Thoba und vier weitere Sith hatten es auf die obere Mauer geschafft.
Die Schützen der Laserbatterien waren niedergestreckt, vor der Festung hörte man die Rufe der Soldaten nun durch das verstummende Blasterfeuer.
Ein Zeichen dafür, dass die Krieger hier oben die letzten ihrer Einheit waren.
Über die Hälfte hatten binnen Augenblicken ihr Ende gefunden, ihre einst so Ehrfurcht gebietenden Roben lagen auf ihren zerschlagenen Körpern wie Leichentücher.
Als die ausfahrenden Schwerter der Jedi die kalte Nachtluft zerschnitten wusste Sirias, dass der schwerste Teil ihnen noch bevor stand.

Die restlichen Soldaten verblassten förmlich als die Ritter mit ihren gleißenden Schwertern auf die Krieger zustürmten. Dies war wahrlich der große Moment der Schlacht, auf der Wehrmauer der Festung spuckten sich rote und grüne Klingen an als sie gekreuzt wurden. Macht entlud sich und tauchte die Szenerie in ein unwirkliches Farbenspiel.
Zielsicher stieß ein grünes Licht nach Sirias. Er atmete aus.
Sein Körper entglitt knapp dem tödlichen Stoß, sein Schwert stieß voller Kraft zurück.
Sein sonst in sich ruhendes Gesicht verzerrte sich nur für einen Moment, sein Körper schoß an den Angreifern wie von der Macht gerissen vorbei und ließ sein Sichtfeld für einen Moment verschwimmen. Dann schärfte sich sein Blick, während die beiden Jedi sich noch zu ihm umdrehten, wurde sein Gesicht wieder ruhig.
Vollkommen überrascht blickte die in eine nasse Robe gehüllte Jedi ihn an, als sein Schwert einfach an den Angreifern vorbeiglitt und hinter ihnen in ihrem Magen stoppte.
Er ließ die sterbende Frau zurück, sie fiel direkt in die Arme ihrer Kameraden.
Nur ein Ziel, keine unnötige Kraft verschwenden. Die beiden Jedi realisierten, dass der Reinblütige versuchte, einem Kampf aus dem Weg zu gehen um ins Innere der Festung zu gelangen.
Sie ließen ihre kämpfenden Kameraden und die anderen Sith hinter sich um ihn zu verfolgen.
Sirias hatte fast den massiven Torbogen zum Innerste erreicht, da stellte sich ihm plötzlich ein Ritter in den Weg.
Er stoppte abrupt, die zwei Klingen streckten sich zischend und er ging in eine Kampfposition die eine tödliche Kampftechnik enttarnte.
Erneut atmete er aus, mit einem fast bellenden Geräusch durchflutete die Wut, in seinem Inneren wie von einem Damm gehalten, seinen Körper.
Die Luft geriet unter Spannung, entzündete sich in einem tödlichen Reigen aus gleißenden Energieblitzen. Sie zuckten dem Jedi entgegen, breiteten sich ein im Bruchteil einer Sekunde peitschend aus und erfassten seinen Körper. Sirias’ Gegner versteifte seine Körperhaltung, doch alles Training konnte die niederschmetternde Macht, die von dem wutverzerrten Gesicht und verkrampften Händen des Sith ausging, nicht abwehren.
Jahrelanges Training voller Pein und Schmerz in den Kammern von Korriban. Der Körper des Jedi wurde zuckend ein Stück in die Luft gerissen, die Macht drang mit Gewalt in seinen Körper ein und brachte die Blutgefäße und Zellen zum Platzen.
Sirias atmete ein, sein Gesicht wurde wieder ruhig, der Jedi fiel leblos auf den Boden.
Der Schlag gegen den Ritter hatte ihn zuviel Kraft gekostet, er fasste sich und versuchte in den Gang zu stürmen.
Doch er war unaufmerksam, das Ziel so starr vor Augen hatte er die herannahenden Angreifer und ihre Geschwindigkeit unterschätzt.
Die erste Klinge verfehlte nur knapp sein Gesicht, die zweite jedoch bedeutete seinen Untergang.
Er versuchte sich zu drehen, seine Klinge zu heben doch ihm war bewusst, dass es zu spät war.
Den Griff des Lichtschwertes mit beiden Händen fest umschlungen, stieß der Jedi die Klinge direkt auf seine Brust.
Ein energetisches Schleifen gebahr einen Funkenregen, ein lauter Schrei voller Extase ertönte.
Schwerfällig wurde die Klinge angehoben und kratzte an Sirias Brustpanzer entlang.
Regen überflutete die Festung, Thoba drückte das Lichtschwert des Jedi mit gebleckten Zähnen und einem bestialischen Brüllen an Sirias vorbei.
Sein Fuß schmetterte den Ritter gegen die Wand. Ohne Sirias anzusehen drehte er sich um, schlug seine rote Energieklinge in den Hals des zweiten Angreifers und wandte sich immer noch brüllend den anderen Jedi zu.
Nachdem sie die letzten Sith niederstreckten hoben sie ihre Schwerter um wie ein Urteil auf Thoba niederzufahren. Er grinste und breitete fordernd die Arme aus.
Sirias blickte sich nicht um, er glitt durch das Tor und schloß die eingebrachte Stahltür über die Konsole.
Rauchend drückte er sein Schwert in die Steuerung der Tür, ließ Thoba auf der Wehrmauer zurück.

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