Ein Sith Orden zur Zeit der Alten Republik

Holocron

Verbrannte Erde

“Verbrannte Erde. Das ist eine Kriegstaktik, wo der Invasor die eigenen Siedlungen und Militärstätten aufgeben muss, und sie anzündeten, so dass dem herannahenden Feind nichts mehr übrig blieb, was er hätte plündern können.” Der hochgewachsene Mann lächelte seinem Gegenüber zu und hielt die Sektflöte locker in der Hand.
“Ich glaube eher, diejenigen, die überrant wurden waren es, die all ihr Hab und Gut vernichteten, damit die herannahende Invasions-Armee sich nicht mehr versorgen konnte,” mischte sich ein junger blonder Mann in das Gespräch ein.
“Hm,” machte der dritte im Bunde, und nahm einen Schluck von seinem Glas. Er blickte prüfend auf den Inhalt. “Faszinierende Taktik. In der Tat empfinde ich Ihre Ausführungen über dieses… alte ‘Imperium’ äußerst interessant. Es scheint Episoden in der menschlichen Geschichte zu geben, die sich zu erfahren lohnen. Vor diesem Abend in Ihrer Gesellschaft wäre mir das tatsächlich nicht in den Sinn gekommen. Erheiternd,” stellte er fest und blickte aus dem Fenster in die dunkle, aber keineswegs stille Nacht von Naboo. Erheitert sah er nicht aus.
Die beiden menschlichen Gesprächspartner wechselten irritierte Blicke. Der Blonde zog sich zurück, seine Mundwinkel zuckten mit Unbehagen. Er verließ die Gesellschaft des schmalen, schwarzhaarigen Mannes mit der irritierenden blauen Haut und den noch viel unangenehmeren rot glühenden Augen.

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Lord Reavas – Teil 1

“Ich habe die Geschichte studiert und mein Geist streifte die Zukunft. Unserer Existenz ist nur ein Atemzug, wir brennen heiß und vergehen schnell. Der Pfad der dunklen Seite erfüllt dich mit erschütternder Macht, jedoch wird es eines Tages enden wie auch Nagar Sadow oder Exar Kun ihr Ende fanden. In den Jahrtausenden konnte keine der Seiten über die andere obsiegen. Warum glaubst du werden wir vernichten was Äonen vor uns niemand vermochte.
In den Feuern der Schlacht um Bothawui hatte ich die Vision der Erkenntnis. Die Argo Navis ist der Schlüssel, um diesen Kreislauf endlich zu durchbrechen.”
- Darth Reavas zu seinem Schüler Crule Tarar

Der zu Schlacke verbrannte Waldboden wurde zum Grab ihrer Moral. Zwischen dem Rauch verbrannter Körper und den im Feuer glühenden Bäumen bezahlten sie für jeden Meter mit unbarmherzigem Blutzoll.
Sirias Rabahn blickte auf das Gemälde der Zerstörung. Laserfeuer blitzte über ihm und die Schreie der Sterbenden klangen an zu einer beklemmenden Melodie.
Unter der Woge ihres vergossenen Blutes raubten Sie dem Feind nach und nach das Leben, aber sie vermochten ihnen nicht ihre mächtigste Waffe zu nehmen.
Ihr Mut und ihre Moral waren ungebrochen.
Turbolaser pflügten Bäume und Erde um, es war beschämend zu sehen wie die einst stolzen imperialen Soldaten durch den Schlamm krochen und sich kaum trauten den Kopf zu heben.
Der Moff und sein Feldstab spien sich vor Zorn den Speichel entgegen, doch Sirias beobachtete nur kalt und ohne jegliche Regung ihre Gesichter.
Der Feldstab rang nach Atem und zerfleischte sich in der Suche nach Lösungen.
Sie hatten schon längst jegliche Übersicht über die Hölle des Schlachtfeldes verloren.
Der Schüler eines der Sith Lords des hohen Rates musste sich Bewunderung für die Truppen der Republik eingestehen. Ein paar Dutzend Jedi und viertausend Soldaten zerstückelten mit jedem Tag mehr ihrer Invasionsarmee von vierzigtausend.
Es bahnte sich eine militärische Katastrophe an, ein Ereignis das die neu gewonnene Moral des Sith Imperiums massiv schwächen würde.
Als die Kommandanten sich ratlos anstarrten, die kreisenden Lichter der strategischen Holokarte vor ihnen, schritt Sirias ins Licht.
Er strich die Kapuze zurück, die zwei dutzend Sith Krieger hinter seinem Rücken blieben in ihrer Maskierung, die für die Offiziere wie die eines Henkers erschien.
“Mein Name ist Sirias Raban”
Ihre Augen verharrten starrend auf der roten Haut und der Erscheinung des Reinblutes.
“Der Rat hat uns geschickt, er verlangt einen Sieg über Bothawui”

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Shizar Phlox – Teaser

Theme-Song

Der Kopfgeldjäger stemmte eine Hand in die Hüfte, ließ den Blick durch die Halle schweifen und brummte zufrieden ob der allgegenwärtigen Zerstörung. Die neuen Plasmagranaten leisteten gute Arbeit.
Er kniete sich neben einen reglosen Körper, zog ihm den Helm vom Kopf und beugte sich über die Komplexaugen des Insektoiden, bis sich sein Helm hunderte Male in den winzigen Facetten spiegelte. Mit einem kurzen Knopfdruck am Comlink baute er eine geschützte Verbindung nach Nar Shaddaa auf.
“Phlox hier, Roche, Zielpersonen ausgeschaltet.” Ohne die Verbindung zu unterbrechen kramte er eine Knochensäge heraus und begann ein fröhliches Liedchen zu summen.
“Wie war das? Wiederhole! Vollständige Meldung”, kam es abgehackt zurück.
“Shizar Phlox, Roche-Asteroidengürtel, Verps Industries, Zielmistkäfer ausgeschaltet”, führte er augenrollend aus und begann kratzend die Säge hin und her zu bewegen.
“Ist das Rauch hinter dir? Verdammter Idiot, hast du dir den Auftrag nicht durchgelesen?”
“Doch, klar”, es kratzte und kratzte,”zur Lagerhalle fliegen und Ungeziefer abmurksen.”
“Arbeiter und Wachen töten, Ingenieur einfrieren und mitbringen! Was ist das für ein Geräusch?”
Er stockte und starrte den grünen Hals an. Im Panzer zeigte sich bis jetzt nur ein kleiner Kratzer.
“Wollte euch ein kleines Present mitbringen … verdammtes Chitin!” Die Säge landete polternd wieder im Koffer und der Rattataki erhob sich schwerfällig. Dabei erhaschte der Mon Calamari am anderen Ende der Leitung einen kurzen Blick durch die Halle.
“Was zum … du hirnloser Rattenschwanz!” Es folgte ein Schwall wüster Beschimpfungen in einer ihm unbekannten Sprache.
Gemütlich schlängelte er sich zwischen Trümmern, Maschinerie und leblosen Körpern durch die Halle, trat einem Verpinen nach dem anderen den Helm vom Kopf. “Woher soll ich wissen, wer hier der Ingenieur ist? Die sehen alle gleich aus!”
“Er trägt keine Uniform du dämliches Stinktier?!”
“Oh … ehm…”, Phlox drehte sich um und hielt den Handschuh so, dass die Videoübertragung den Toten mit dem angesägten Hals zeigte.
Es folgte eine kurze Pause, in der nur ein dumpfes Poltern zu hören war und sein Gesprächspartner aus dem Bild verschwand. Wahrscheinlich hämmerte er seinen Fischkopf gegen die Wand.
“Du sackst jetzt alles an Verps und Bauplänen ein, was du kriegen kannst und dann machst du, dass du da weg kommst!”
Er war inzwischen zu seinem Koffer zurückgegangen, hatte einen Plasmaschneider herausgekramt und wollte sich damit über die Leiche beugen.
“Jetzt! Sofort! Und wenn ich merke, dass deine Lippen auf dem Flug nur einen Tropfen Whisky gesehen haben oder wenn ich diesen verfluchten Kopf bei dir finde, gesellt sich deiner dazu! Exchange Ende.”


Enarin Rabahn – Nachtmahr

Er saß auf dem Sims des Gebäudes und blickte nach unten. Der saure Regen prasselte auf seine Kapuze. Er verharrte wie ein steinerner Gargoyle und blickte in die nächtlichen Lichter der Stadt.
Gleiter und Shuttles flogen an ihm vorbei während der beißende Gestank der Milliarden Einwohner von Nar Shaddaa in seine Nase kroch, doch er regte sich nicht. Die Strahler leuchteten in den wolkenverhangenen Himmel, streiften seine massige Gestalt und hinterließen leuchtende Punkte auf seiner Iris, die wie blind auf diesen einen Punkt starrte, der direkt unter ihm lag, der rote Streifen, der sich wie eine fette Ader der Stadt in das Gebäude schlängelte um es zu nähren.

Der Lärm der Nacht, – eine andere Stille kannte man hier wohl kaum – von sovielen Leben kitzelte ihn angenehm. Soviele schlechte Absichten, Hinterhältigkeiten, Grausamkeiten, soviel Leidenschaft und Krieg. Krieg, der in jeder Sekunde tobte und jede Sekunde Opfer forderte. Die Lippen zogen sich zurück und entblößten scharfe Zähne. Brauner Regen tropfte von diesen Lippen, leckte an seinen Kinntentakeln und brachte es dann schwerfällig fertig, sich in Tropfen gen Boden zu quälen.

Der Krieg fehlte ihm.

Auf dem roten Pfad unter ihm, der gesäumt von einigen winzigen Lebewesen, Bazillen gleich, die das Immunsystem angreifen wollten, füllte sich mit geladenen Gästen. Sein Kopf sackte ab. Ein goldenes Auge heftete sich auf die aufkommende Unruhe unter ihm. Die Pupille zuckte hin und her, doch sonst regte sich kein Muskel. Dann sah er sein Ziel.
Ruckartig stand er auf, erhob sich geschmeidig trotz seiner enormen Masse als würde er an Fäden aufgehoben. Nicht zu weit hergeholt. Seine hautenge schwarze Rüstung glänzte obszön von der dreckigen Nässe. Er spuckte aus, schob sich die Brille ins Gesicht, drehte sich auf dem Fleck um, breitete die Arme aus – und fiel.

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Crule Tarar – Black Sun

Theme-Song

“Was machst du denn da?”

Der Junge stand am Fenster. Das Licht, das von fünf der sieben Monde Korribans zurückgeworfen wurde, spiegelte sich in der Scheibe. Hart preßte er die kleinen Hände und die Stirn seines haarlosen Schädels gegen das Glas. Er konnte höchstens 6 oder 7 sein.

Energisch trat der Aufseher näher. Seine Hand fiel schwer auf die dürre Schulter des Knaben.
“Hörst du nicht? Ich habe dich etwas gefragt”, herrschte er ihn an, “um diese Uhrzeit solltest du längst im Bett liegen.”
Grob drehte er den Jungen zu sich um und fuhr erschrocken zurück.

Die Augen in dem runden Kindergesicht waren nach oben verdreht, so daß man nur noch das Weiße sehen konnte. Die Lippen des Schülers bewegten sich in einem tonlosen Flüstern.

Vorsichtig beugte sich der Mann hinab und lauschte der immer gleichen Litanei:
“Sirias Rabahn, in der Schlucht, wir dürfen ihn nicht verlieren. Sirias Rabahn, in der Schlucht, wir dürfen ihn nicht verlieren. Sirias Rabahn … Schlucht …”

They’ll call it chance, or luck, or call it Fate -
The cards and stars that tumble as they will.
Tomorrow manifests and brings the bill
For every kiss and kill, the small and great.
You want to know the future, love? Then wait:
I’ll answer your impatient questions. Still -
They’ll call it chance, or luck, or call it Fate,
The cards and stars that tumble as they will.
I’ll come to you tonight, dear, when it’s late,
You will not see me; you may feel a chill.
I’ll wait until you sleep, then take my fill,
And that will be your future on a plate.
They’ll call it chance, or luck, or call it Fate.
- Neil Gaiman, Reading the Entrails: A Rondel

Myrmidonen

Header Myrmidonen

Mechanisch glitt er mit seinen Fingern über das gespenstisch leuchtende Holopad.
Der Kommandoraum der Thanathos war gewohnt düster gehalten.
Der menschliche Offizier fühlte sich nicht gerade sicher, umgeben von all den blauhäutigen Nichtmenschen und hoffte, dass er baldigst auf das Flagschiff zurückkehren konnte.
„Ich habe eine Auswahl getroffen“ sprach Ailik mit dem auf Menschen gelangweilt wirkenden Tonfall.
„Das freut mich, Sir“ er nahm das Datenpad entgegen, und wunderte sich. Von 143 Kanditaten waren gerade einmal 14 übrig geblieben.
„Sir, das schränkt unsere Auswahl dann doch drastisch ein“ Ailik seufzte kurz und erhob sich aus seinem Sessel. „Ich hatte klare Vorgaben an die Präferenzen für die Kanditaten, die unserer Eignung entsprechen“ während er seinen Mantel überstreifte wirkte der Offizier mit einem Mal unsicher. „Sir es ist eine Auswahl aus den Besten der Imperialen Akademie. Viele von Ihnen haben die harte Ausbildung mit Bravur gemeistert, andere haben sich Abzeichen und Orden in einigen Gefechten verdient. Perfekte Kondition, Waffenfähigkeiten, Fügsamkeit und ….“
Ein Blick von Ailik genügte um den Menschen zu unterbrechen und ihm zu zeigen, dass seine Erläuterungen dem Chiss langsam lästig wurden. „Ich benötige nicht die Besten. Ich benötige die Besonderen. Härte, Überlebensfähigkeiten und Talent zur Improvisation. Soldaten kann der Militärapparat genug verheizen. Ich benötige Ausnahmetalente. Da interessiert mich nicht ihre Ausbildung und nicht einmal ob sie die besten Schützen sind. Ich brauche Kandidaten, die aus dem Rahmen fallen. Und sie müssen roh genug sein, damit wir sie selbst formen können.“
Der Offizier war sichtlich verwirrt, widersprach das so ziemlich allen imperialen Rekrutierungsrichtlinien. Er bedachte den Rücken des Chiss mit einem verächtlichen Blick. Wie konnte man so einem Degenerierten nur erlauben, so offensichtlich wichtige Entscheidungen vollkommen benebelt zu treffen.
„Bringen Sie mir die Akten der Soldaten, die auffällig geworden sind auf irgendeine besondere Art, auch negativ. Sehen Sie sich in den Cantinas auf Nar Shaddah bei den Kopfgeldjägern um und fertigen Sie eine neue Liste an. Und enttäuschen Sie mich diesmal nicht.“
Wie programmiert folgte der Offizier dem Befehl und machte sich Notizen, auch wenn er es nicht im geringsten verstand inwiefern Subordination und Abschaum die Flotte stärken sollte.
In der Tür drehte sich Commander Ailik noch einmal um.
„Die Argo Navis will keine Soldaten ausbilden. Wir erschaffen Myrmidonen“

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Artefakte

Dort zwischen den Sternen gibt es Dinge die einfache Sterbliche nicht begreifen.
Technologien längst vergessener Völker, verborgene Geheimnisse längst vergangener Sith oder Jedi oder letztendlich die Dinge, die wir uns nicht erklären können.

Viele Artefakte der Sith sind bei der schändlichen Plünderung der Jedi auf Korriban zerstört worden. Aber dort draußen warten unzählige dieser Geheimnisse in der Dunkelheit darauf aus ihrem Schlaf gerissen zu werden. Mithilfe des unerschöpflichen Wissens unserer Meister und der Sith Gelehrten des Ordens reißen wir Sie an uns, bis wir den letzten entscheidenden Schlüssel gefunden haben, um die Argo Navis zu erwecken.

Doch seid wachsam, viele machen dunkle Geschäfte mit Dingen die einst unserem Volk gehörten oder nicht für einfache Geister bestimmt sind. Schmuggler hehlen Artefakte damit sie in privaten Sammlungen verloren gehen, oder die Jedi die Dunklen ihrer Art zerstören. Viele dieser Grabmäler der Macht liegen verborgen auf Welten die wir noch nicht ergründet haben, oder die zerklüftet vom Krieg oder besetzt durch die blinde Republik sind.
Wissen und Macht die auf ewig verloren sein könnte.

Es ist unsere Pflicht dieses Wissen zu bewahren und die dort inbegriffene Macht uns einzuverleiben. Wir Argonauten durchkämmen die Galaxie nach Spuren ihrer Verstecke, verhandeln selbst mit dem Abschaum auf Hutta oder mit Schmugglern mitten im Herzen der Republik. Seid wachsam, aufmerksam und stetig der Wichtigkeit solcher Artefakte bewusst.

Durch unser Gespür erlangten wir einen außerordentlichen Ruf im Imperium. Artefakt die nicht unserer Aufgabe dienen werden zur Stärkung der Sith dem Imperium übereignet. Diejenigen die nicht von ganz besonderer Art sind werden unter Umständen auf dem Markt verkauft um unseren Reichtum zu mehren um weitere Missionen zu finanzieren.

Die Regeln der Artefaktjagt (First draft)

1. Mehre das Wissen des Ordens und stärke somit das Sith Imperium
2. Jedes zerstörte Artefakt kann uns nicht mehr nutzen, jedes zerstörte Artefakt kann dem Feind nicht mehr nutzen. Wähle Weise diese Macht zu vernichten.
3. Artefakte wissen ihre Erscheinung und Präsenz zu verschleiern, erwarte im verborgenen Schätze die anderen entgehen
4. Verberge deine Existenz hinter einer Maske. Gerissenheit führt uns oft zu den Schätzen die in der Republik liegen. Nicht immer ist Gewalt der Weg zum Ziel.
5. Stärkst du den Orden wirst du davon profitieren. Betrügst du den Orden wird die Strafe einem Verräter am Imperium entsprechen.

Organisation der Artefaktjagt

Die Zeloten (Link zum Zelotenartikel)
Sie sind Dreh und Angelpunkt auf der Jagt nach den Artefakten. Für Aufträge werden Klüngel (Oder whatever) gebildet die einem Sith unterstehen, der direkte Order von Darth Reavas oder dem Kommandanten erhält. Der Führer des Klüngels stellt ein Team zusammen und organisiert beim Council nötige finanzielle Mittel und Ausrüstung. Von dort an liegt die Bergung des Artefaktes in den Händen des Klüngels. Manche Missionen beschäftigen sich nur mit der Bergung eines Artefaktes, andere sind komplizierte und langwierige Unterfangen; von Informationsbeschaffung, Ausnutzung diverser Quellen bis hin zu einem Kampfeinsatz auf feindlichem Territorium.
Neben der Wichtigkeit der Aufgabe können Zeloten hohe Reputation im Orden erlangen. Das Council lässt erfolgreiche Missionen außerdem gerne zusätzlich entlohnen.

Ressourcen
Das Klüngel kann technisch auf das gesamte Arsenal und die Finanzen des Councils zugreifen.
Allerdings wird für jedes dieser Mittel, von Finanzen über Waffen, Raumschiffe, Myrmidonen und der Einsatz von Artefakten, eine Erklärung verlangt.
Für Missionen besonderer Wichtigkeit steht der Aufklärer Ascension bereit, ein von Kommandant Alik speziell entwickeltes Schiff für verdeckte Operationen im Outer oder Mid-Rim.
Wenn nötig greift das Council auf weitere Unterstützung des Imperiums zurück. So verlangten zum Beispiel schon Einsätze auf befestigten Außenposten der Republik militärische Hilfe des Imperiums. Wie auch immer, das Klüngel hat über jegliche Handlung und Unterstützung vor dem Council Rechenschaft abzulegen.

Beispiele für Artefakte:

Das Abbild des Ashat

Herkunft: Unbekannt
Einstufung: °°°
Dieses Artefakt wurde einem alderanischen Adligen entrissen. In einer zwei Monate dauernden Invasion wurden Ursupatoren des Councils am Hofe eingeschleust um sich letztendlich Zugang zu den geheimen Kammern der Adelsfamilie zu verschaffen.
Eine Delegation der Jedi bemerkte diesen Versuch jedoch. In den folgenden Kämpfen wurde das Anwesen vollkommen verwüstet. Die Zeloten konnten jedoch mit dem Artefakt entkommen.
Erscheinung:
Es wirkt wie eine religiöse Götze einer unbekannten Kultur, Ihre Form ist grob die einer langen dreiseitigen Pyramide. Ihre Seiten sind verziert mit seltsam verschlungenen ikonischen Figuren. Die Figur ist aus einem im Rim unbekannten Metall gefertigt.
Fähigkeiten:
Es wird vermutet das die Statur von der dunklen Macht eines alten Sith Lords beseelt wurde. Das Alter ist unbekannt aber es sind deutliche Signaturen zu erkennen die auch in Holocrons zu finden sind, nur wesentlich simpler. Die Statur strahlt äußerst schwach und hat eine unterschwellige Wirkung die sich erst nach einiger Zeit entfaltet.
Sie infiziert den Besitzer mit dunklen emotionalen Impulsen. Die Person wird über einen Zeitraum von mehreren Wochen exzessiver, aggressiver und entwickelt stark manische Züge.
Das Council konnte sich dieses Artefakt schon einige male zu nutzen machen. Wurrik`zhorka, ein Bandenchef auf Nar Shadaa, löste durch seinen Einfluss einen Bandenkrieg aus der die halbe Unterstadt verwüstete. Thorwen Ulgar, ein republikanischer Gouverneur, ließ sich dazu hinreißen ein wichtiges Bündnis zu brechen.

Echoring

Herkunft: Kreiert von der Imperialen Inquisition
Einstufung: °
Diese Artefakte sind zwar selten, aber nicht einzigartig.
Erscheinung:
Ein vergoldeter Ring mit einem roten Edelstein.
Fähigkeiten:
Echoringe sorgen dafür das die wahre Natur des Trägers verschleiert wird. Das Gegenüber kann sich zwar an alles erinnern, aber die Beschreibung des Trägers fällt ihm immens schwierig. Er kann sich vielleicht an besonders hervorstechende Details erinnern (Sehr auffällige Dinge an der Kleidung, Geschlecht, Körperbau) aber nur ein sehr grobes und verfälschtes Bild der Person abgeben. Dieser Ring funktioniert bei nicht Machtbegabten, junge Jedi konnten damit ebenfalls getäuscht werden. In manchen fällen konnten sehr machtsensitive Sterbliche ebenfalls diese Täuschung durchschauen.


Quaestoren

Das pfeifen des Blasters erweckte nur kurz die Aufmerksamkeit der Cantinabesucher. Wie ein gekippter Pfahl knallte der Mensch mit dem Gesicht auf die Tischplatte. Der Schütze lies es sich nicht nehmen, noch einen kurzen Schluck seines Drinks herunter zustürzen als bis an die Zähne bewaffneter Ärger durch die Schleuse stürmte.
Er bahnte sich mit einem Satz den Weg zum Ausgang, glitt auf der Straße zwischen die Passanten. Die Holoreklamen von Nar Shadaa leuchteten bedrohlich schön diese Nacht.
Gehüllt in Neonlicht betätigte er seinen Kommunikator.
“Hier Sender Eins, habe die Daten war nur schwerer als ich erwartete”
Ein Trandoshaner hob hinter ihm die Schrotflinte und lud das Energiemagazin durch.
“Meine Sonde hat Saft für eine Übertragung, haltet den Kanal offen die Übertragung findet in T-3 Sekunden statt”
Und legt die Mündung auf den Rücken des Agenten an.

Der Staub brannte wie trockenes Feuer in Ihrer Lunge. Diese seltsamen Biester hatten den Soldaten wie eine in hartplastik gehüllte Puppe einfach am Bein die Decke raufgezerrt und in eines der unzähligen Löcher verschwinden lassen.
Xarn wischte sich den Dreck von der Stirn und schwenkte den Lauf ihres Blastergewehrs zwischen den Öffnungen hin und her.
“Wirds bald? Wenn ich hier einmal das Feuer eröffne stürzt der ganze verdammte Tempel wohl ein. Das würde ich gerne vermeiden”
Der Techniker fummelte nervös an der mobilen Station herum. Ab und zu justierte er mit einem Surren seine Cyberoptics.
“Das ist ein komplizierter Schlüssel, hier wird sich ohne die Daten gar nichts öffnen. Mach du deinen Job Halsabschneider, ich meinen.”
Xarn raunte dem seltsamen Kerl entgegen, als erneut ein flatterndes und knisterndes Geräusch aus den Löchern über Ihnen ertönte.
Die schwarzen Sith Trooper wurden nervöser, verteilten sich ein Stück und luden ihre Waffen durch.
Dann leuchtete der Sender an der Station auf.
“Er hat uns die Daten geschickt, nun kommen wir rein”
Geschickt betätigte er die Konsolen mit seinen hypersensitiven Fingern. Der mechanische Schlüssel fuhr in die Gravuren der steinernen Tür und begann das altertümliche Schloss zu öffnen.
“Das Ding ist Jahrtausende Alt aber verdammt komplex, es wird einen Moment dauern den Tempel zu öffnen”
Kreischen ertönte, dann Gewehrfeuer.
Ein Soldat erhob sich schreiend und mit den Beinen trudelnd in die Luft.
“Wir haben keinen Moment” brüllte Xarn und schoss ein paar Giftfeile, gefolgt von einem Flammenstrahl in die Luft.

Phlox hatte die Hartschalenstiefel auf die Konsole gelegt. Die Arme hinterm Rücken verschränkt träumte er von Ale, Pazaak Partien und ihn anfeuernden Prostituierten.
Dieser Dschungelplanet, die Vögel, das komische Brüllen in den grünen Bäumen und all dieses seltsame Zeug was sonst hier herumlungerte mochte hatte auf Ihn eher eine einschläfernde Wirkung.
Ein Pfeifen aus dem Kommunikator ertönte.
Er seufzte.
Blasterschüsse donnerten im Wald.
Er schreckte auf und stieß sich den kahlen Rattataki Schädel.
Hastig hämmerte er erst aufs Com, dann schaltete er die manuelle Steuerung der Kanonen des Landungsbootes frei.
“Hier Team Schwarz, hol uns am Landungspunkt ab verdammt. Der Tempel löst sich in wohlgefallen auf, uns verfolgt eine ganze Armada aus Zähnen und Chitin, wir haben die Karte.”
Er nickte innerlich, schaltete die Triebwerke an und hob das Landungsboot in die Luft.
“Ach und, das Ding ist eine 100 Kilo schwerer Granitblock”
Phlox sah die kleinen Punkte über die Lichtung laufen, der Tempel war nur noch eine 100 Meter in die Luft steigende Staubwolke.
Hinter ihnen und den Blasterfeuer ein ganzer Schwarm fliegender Abscheulichkeiten.
Als er zur Landung ansetzte und mit einem fiesen Grinsen die Laser sprechen ließ dachte er sich “Chitin, Klauen, keiner heult wenn was kaputt geht und ich habe ein ganzes Arsenal an Spaßmachern”
Der Job fing ihm an zu gefallen.

Das All verbirgt Geheimnisse, und die Argo Navis wird sie entreißen.
In den Kaschemmen zwischen Schmugglern und Bandenbossen kaufen und ergattern sich die Agenten des Zirkels unter Einsatz ihres Lebens Informationen.
Informationen die mit Geld und Leben gehandelt werden, obwohl niemand etwas damit anfangen kann.
Versteckt im Herzen der Republik zapfen die Experten des Council Datenbanken an, Wissenschaftler versuchen Schlüssel zu erforschen um das filigrane Netz aus Spuren wie ein Puzzle zusammen zu bringen.
Irgendjemand versteckte vor jahrtausenden die Argo Navis, der Schlüssel zu vernichtung der Ordnung im Universum.
Und er machte seine Arbeit verdammt gut.
Die Sucher sind die unzähligen nicht Machtbegabten Diener der Bruderschaft.
Experten und Ausnahmetalente, die besten Wissenschaftler, Agenten, Techniker, Piloten oder Kopfgeldjäger begeben ihre Köpfe in halsbrecherische Missionen.
Ob auf vergessenen Planeten im Outer Rim oder mitten in den Kriegsgebieten im Herzen der Republik.
Der Lohn der Bruderschaft ist mehr als Geld, es bedeutet Macht und Einfluss in einer Zukunft die in den Händen der Bruderschaft liegt.

Sie werden gelockt auf allen Planeten, erst Geld und das Versprechen auf bedeutende Geheimnisse und Einfluss.
Diejenigen die sich als Fähig erweisen, und kontrollierbar, erfahren mehr Geheimnisse in den Hallen der Bruderschaft als jedem Sterblichen erlaubt.
Allein die Spur nach dem Unglaublichen hält die Sucher in der Bruderschaft, einmal initiert in den inneren Kreis gibt es kaum ein zurück.

Erscheinung

Die Sucher haben keine feste Erscheinung. Es sind die Zeloten des Ordens, das wichtige Fundament auf der Suche nach der Argo Navis.
Es sind Soldaten, Kopfgeldjäger, Agenten aber auch vermeindliche Zivilisten wie Wissenschaftler, Techniker oder Piloten.
Gegründet als interne Spionageabteilung der Bruderschaft entwickelte sich mit der Zeit ein Netzwerk aus indoktrinierten Menschen und Aliens, die dem Zirkel in ihrem Fanatismus den Sith kaum nachstehen.
Und diejenigen die nicht die Zukunft lockt, dann die zahlreichen Möglichkeiten und Türen die sich öffnen.
So ist ein Sucher kaum von anderen zu Unterscheiden, aber alle vereint ein wacher und heller Verstand, denn die Geheimnisse die sie auf der Suche entdecken öffnen auf eine mysteriöse Art und Weise ihren Geist und Augen.

Ihr Ruf

Die Sucher haben keinen Ruf. Sie sind der Überbegriff für alle nicht Sith des Ordens. Die Bruderschaft verheimlicht die enge Zusammenarbeit mit ihren Zeloten denn diese erfahren viele Geheimnisse die eigentlich nur für die Augen der Sith bestimmt sind.
Loyale und Verlässliche Zeloten werden somit mit der Zeit zu engen Mitgliedern des Councils und können sich einen Ruf und Status erarbeiten, den kein Sterblicher in einem Council je erreichen könnte.

Ausbildung

Die Sucher werden nicht speziell ausgebildet, vielmehr nach ihren besonderen Fähigkeiten auserwählt und gefördert.
Der Initiation allerdings wird viel Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt.
Vorerst denken die neu Angeworbenen es handelt sich um Interessante Jobs mit guter Bezahlung für das Sith Empire. Sie werden Beobachtet vom Geheimdienst, genauestens analysiert und auf ihre Loyalität und Eignung getestet. In der ersten Phase bekommt der Anwerber davon nichts mit.
In der zweiten Phase wird er mit der Wahrheit hinter dem Council konfrontiert, dass es sich um einen geheimen Orden handelt der auf der Suche nach Artefakten und Geheimnissen ist.
Hierbei wird der Probant weiter beobachtet und studiert. Er wird bewusst Geheimnissen ausgesetzt und mit auf gefährliche und für ihn merkwürdige Missionen genommen. Diese Phase kann mehrere Jahre dauern. Zeigt sich hier ein Anwerber als unwürdig oder als fragwürdig, wird sich ihm entledigt.
In der dritten Phase wird er mit der Argo Navis und ihren Visionen konfrontiert. Er wird in gehütete Geheimnisse des Ordens eingewiesen und Angesichts des inneren Zirkels der Sith entgültig indoktriniert.