Ein Sith Orden zur Zeit der Alten Republik

Kanja Velar

Charakterportrait Kanja Velar

Header Kanja Velar

Charaktername: Kanja Velar
Charakterklasse: Imperialer Agent/Saboteur
Alter: 27
Rasse: Rattataki
Herkunft: Rattatak – Trilon Sektor
Größe: 1,60 cm

Erscheinungsbild:
Meist eng anliegende Kleidung die die Proportionen ihres Körpers gut zu Geltung bringt. Schwungvoller Gang mit sicherem festen Schritt.
Ihr Blick ist immer konzentriert. Ihr Lachen, sollte dies mal vorkommen, wirkt gekünstelt und erzwungen. Ihre Haut ist wie die aller Rattataki ohne Haar. Die weiße Haut wirkt dick. Keine Äderchen sind zu erkennen.

Persönlichkeit:
Kanja ist wie alle Rattataki kämpferisch und verbissen. Sie ist eine sehr ernste Persönlichkeit die Aufträge, wie wohl auch ihr privates Leben, strickt nach Plan verfolgt und nicht aufgibt bevor das gewünschte Ergebniss erziehlt wurde. Informationen für sich speichert sie in ihrem Comlink den sie immer bei sich trägt.
Wenn man ihr gegenüber sitzt strahlt sie eine Kühlheit aus die von ihrer weißen Haut noch verstärkt wird.

Schwächen:
Es ist eine extreme Schwäche für Pelze bekannt. Es kam schon das sie in Haaren bezahlt werden wollte, oder einen Auftrag gar nicht erst an nahm wenn ihr Wunsch an Bezahlung nicht berücksichtigt wurde. Leider gingen so der ein oder andere gute Auftrag durch die Finger. Auftraggeber überlegen sich vorher sie wirklich anzuheuern.

Hintergrund:
Kanja wuchs auf Rattatak auf und war eine begeisterte Zuschauerin und Mitkämpferin in der Gladiatorenarena.
Durch Zufall erfuhr sie in jungen Jahren über Rassen mit Haaren.
Besonders viel Interessierte entstand für die Chatar.
Es heißt das sie in ihren privaten Räumen einen männlichen Chatar hält. Ob zu Liebesdiensten oder anderem Gebrauch ist nicht bekannt.
Wie die meisten ihrer Rasse trägt sie Tattowierungen im Gesicht.
Quellen die sie in Rattatak haben kämpfen sehen berichten von einer großen Verzierung auf ihrem Rücken. Gerüchten zu Folge soll es sich hierbei um mehrere kleine handeln die mit genügend Abstand wie ein großes Wirken. Sie symbolisieren ihre Siege in der Arena.

Stories

>>Kanja Velars Geschichte 1<<
>>Kanja Velars Geschichte 2<<

Artwork

Kanja Velar by Enarin
Kanja Velar by Enarin

 

 

 

 

 

 

Screenshots


Kanja Velar – Teil 1

Ort: Belkadan
Zeit: Nachts

Sie hatte von diesen Wesen gehört und musste sie unbedingt sehen. Mit etwas Glück könnte sie ein Erinnerungsstück mitnehmen. Es war ihr klar das diese 140 Kilogramm schweren Raubtiere keine Hauskätzchen waren, sie wollte sie ja auch nicht mit nach Hause nehmen.
Kanja wusste das ihr Begleiter dachte sie hätte einen Vollschaden. Wie konnte ausgerechnet sie zum Zifferagenten aufsteigen, wie konnte sie sich so gut mit Mechanik auskennen und eine einen Blaster soweit auseinander nehmen das die wirklich sinnvollen Teile wunden schneller flickten als ein “Sanitäter” seinen Kram auspackte. Es lag ihr einfach. Nie fiel es ihr schwer.
Ihre letzte Tattoowierung hatte sie vor 2 1/2 Jahren bekommen als sie dem Gesuch ihres Ausbilders nachkam den Schritt zum Zifferagenten zu wagen.
Diese Ausbildung war jetzt abgeschlossen und es war eigentlich Zeit für eine neue Tattoowierung.

“Agent K-1208 habt Ihr das auch gehört?” Das Zittern in seiner Stimme lies sie schmunzlen. Was für ein Weichei. Er konnte Leuten ohne probleme ein Loch in den Kopf schießen aber vor großen Viechern mit langen Zähnen hatte er Schiss.
Immernoch fragte sie sich warum ausgerechnet sie mit diesem Idioten rumlaufen musste. Er war genauso wenig machtbegabt wie sie selbst, doch sie war immerhin nicht so hohl, obwohl er das sicherlich dachte.
“K-1208?” Er drehte sich um…
und stand alleine da. “K-1208! Scheiße, verdammte Scheiße.” Mit zitternden Händen öffnete er die Schnalle die seinen Blaster am Gürtel hielt. Vorsichtig ging er rückwärts bis sein Rücken den Baum berührte.
Er hasste diesen Planeten und er hasste es das gerade er die Bekloppte zugeteilt bekommen hatte. Noch immer verstand er nicht wie sie es geschafft hat alle so zu beeindrucken.
Über ihm raschelte es, er hob den Kopf und schaute in die kalten, leblosen Augen des Rotkammpuma.
“VERDAMMT!” Die Blastersalve die er wild in den Baum abschoss beeindruckte das Tier nicht die geringste Spur, beim ersten Schuss sprang es vom Ast, drehte sich galant und landete auf den Hinterpfoten.
“Was soll das denn?!” Völligst verwirrt stand er da und starrte auf das Tier.
Kanja lachte laut und hellend.
“Wie bescheuert du guckst… und du willst ein Kopfgeldjäger sein. Ich will gar nicht wissen wie es in deiner Hose aussieht. Trocken ist da bestimmt nichts mehr.” Ihr Ton war abwertend und ohne jegliches Gefühl.
Langsam ging sie auf ihn zu, während er mit dem Rücken am Baum hinabrutschte und im Gras sitzen blieb.
Als sie vor ihm stand erkannte er das sie das Tier bereits getötet und gehäutet hatte. Kanja passte mit ihren 160 cm genau in die Fellhülle hinein. Das frische Blut klebte an ihrem Körper und lies ihn im nächtlichen Licht schwarz schimmern.
Sie musste das Tier mit einem Fernschuss betäubt und dann den Bauch mit ihrer Energieklinge geöffnet haben.
Rattataki waren nicht gerade sein Typ aber wie sie da so nackt vor ihm stand, nur mit dem Fell um ihre Schultern, mit Blut beschmiert hatte sie dieses gewisse etwas.
“Hol meine Ausrüstung und lass uns zurück fliegen. Ich muss das Fell säubern bevor mir das ganze drecks Blut alles kaputt macht.”
“Jawohl K-1208.” Er rappelte sich verlegen auf, überragte sie nun wieder um gut 2 Köpfe, räusperte sich und schob sich an ihr vorbei.
“Männer…”
Kanja strich sich das Fell von den Schultern und schlenderte zum Schiff, für sie war es ein erfolgreicher Abend… auf ganzer Linie.


Kanja Velar – Teil 2

Die Liege war weich und warm.
Sanft gepolstert und roch so angenehm süßlich das es fast, aber auch nur fast auf den Magen schlug.
Der Raum war hell erleuchtet.
Kanja hatte die Augen geschlossen und folgte dem Spiel des Blutes in ihren Liedern. Sie mochte dieses Flimmern wenn sie den Kopf erst nach rechts und dann wieder nach links direkt in den Schein einer Lampe drehte.
Es klopfte an der Tür.
“Miss Velar?” Die Stimme war quietschig und leicht zittrig.
“Ja?” Ihre Augen blieben geschlossen.
“Die Herzogin wird gleich für sie da sein.”
“Vielen Dank.”
Die Tür wurde genauso sanft geschlossen wie sie geöffnet wurde.
In dem kleinen Raum mit den hellen Wänden war kein Geräusch zu hören. Es standen nur noch ein paar Pflanzen vereinzelt herum, ein Schreibtisch voll mit Schriftstücken, darinter eine Art Hocker und neben der Tür ein großes Regal mit vielen kleinen Fläschen. Zum Teil gefüllt mit Flüssigkeiten, zum andern Teil mit verschieden farbigem Pulver.
Die Tür ging ohne ein weiteres Klopfen auf. Tapsige Schritte trappelten über den Boden. Eine Art Scharben, wie von weichem Stoff begleitete die Schritte.
Der Hocker wurde vom Tisch weg gezogen, es wurde sich gesetzt und man hörte das Anrücken an den Tisch.
“Habe ich nicht gesagt das ich euch nicht weiter therapieren kann?”
“Nein.”
“Doch in den letzten drei Sitzungen schon.”
“Ich erinnere mich nicht.”
“Verstehen sie doch das es zu keiner Heilung führen wird wenn sie immer hier her kommen. Das führt zu nichts.”
“Doch. Mir hilft es. Ich habe meine Sammlung nicht mehr erweitert.”
Ein leises Schlucken – aus der Richtung des Tisches.
“Das ist *schluck* Das ist bemerkenswert. Wie groß war die Sammlung gleich?”
“Bei fünfhundert verschiedenen Haaren habe ich aufgehört zu zählen.”
“Alphabetisch?”
“Natürlich und auch der Größe nach und dem Alter. Sie wissen doch wie man ordnet.” Ein Lächeln huschte über Kanjas Lippen als die den Stift hörte der über pergamentartiges Papier kratzte. Es wurden Notizen gemacht und die Sitzung war wieder einmal ein voller Erfolg.
Sie blieb drei Stunden.
“Wissen sie warum es ihnen hilft wenn sie jede Woch herkommen?”
“Weil mir das reden gut tut?”
“Nein!! Weil wir alle pelzig sind! Sie sammeln nicht mehr, weil hier so viele Haare sind das sie sich in einer Art Drogenrausch befinden, alleine durch unsere Anwesenheit!”
Kanja hörte gar nicht mehr genau zu. Die Haare um den Mund der Drallherzogin wippten bei jedem Wort. Es hätte nur noch gefehlt das die kleine kratzige Zunge über die Schnauze fuhr und ein liebliches Schmatzgeräusch machte.
Die pelzigen Ohren standen ab und der Schein der Lampe brachte das Fell so zum schimmern und glitzern das Kanja mehr als entzückt war.
“Darf ich sie anfassen?”
“Was?? Nein!” Die Pfoten der Drall knallten (es war mein ein pelziges Wosch) auf den Tisch vor sich.
“Reißen sie sich zusammen. Ich bin kein Kuscheltier! Und will auch kein Teil ihrer Sammlung sein!”
“Nur einmal. Ganz kurz.” Kanja schnaufte tief aus.
“Nein. Bitte gehen sie jetzt auch Miss Velar. Ich habe noch andere Termine.”
Kanja richtete sich ganz auf, blinzelte und erhob sich dann.
Sie zog ihre Jacke an, die Kapuze hatte einen Fellkragen, schob sich diese über und ging zur Tür.
Der Hocker scharte über den Boden als die Drall aufstand und ebenfalls sich zur Tür bewegte.
Kanja stieß sich mit dem rechten Bein vom Boden und mit dem linken so stark von der Tür ab das sie mit einem Satz auf dem Tisch vor der Drall stand.
Sie ging in die Hocke, umschloß mit beiden Armen den Oberkörper der vor ihr versteinerten Drall und hob sie hoch.
“Sie sind sooooo weich!”, grinsend vergrub Kanja ihr Gesicht in den Backen des quietschenden Drall.
Die Türen wurden aufgestoßen und ca. 20 kleine, gepanzerte, fauchende Drall kamen herein gerannt, blieben geschockt stehen.
“Lassen sie mich bitte runter.”
Kanja setzte die Drall wieder auf dem Boden ab, stieg vom Tisch und schlenderte gemütlich zur Tür als würde keiner weiter im Raum sein.
Die kleinen Soldaten machten Platz und die Drall die eben noch in der Luft baumelte setzte sich schnaufend und Kopfschüttelnd.
“Bis nächste Woche!” Kanja winkte nochmal in den Raum und war fort.

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