Ein Sith Orden zur Zeit der Alten Republik

Header Kodex
Header Gilden-Charta
slideshowtag
Header BHI
Header FAQs
Header Was ist A|N?
Header Rhian
Header Kanja
Header Enarin
Header Crule
Header Alik
Header Phlox
Header Wahrheit
Header Myrmidonen

Short facts





Latest

Willkommen bei der Bruderschaft der Argo Navis!

Es war einmal vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis …

Seit Äonen ringen die helle und die dunkle Seite der Macht in einem ewigen Kreislauf um Vorherrschaft. In dieser Geschichte aus Krieg und Zerstörung erreichten viele Sith Lords unglaubliche Macht, und fanden letztendlich ihr Ende.

Die Argo Navis, ein Artefakt unbeschreiblicher Macht, ist laut alter Legenden der Schlüssel, um die kränkliche Ordnung des Universums mit Chaos zu überziehen und den ewigen Kreislauf von Hell und Dunkel  zu durchbrechen.

Auf dem Nährboden des Krieges sucht eine geheimnisvolle Sekte nach dem Schlüssel zu dieser Macht, um die helle Seite ein für allemal aus der Galaxie zu tilgen. Nur so glauben sie, ein neues Zeitalter voller Stärke hervorbringen zu können. Sie folgen dem Pfad der Zerstörung, auf den Schlachtfeldern der Republik entreißen Sie Tempeln und Ruinen ihre verborgenen Artefakte.

Ihr Name: Die Bruderschaft der Argo Navis.

OOC

Wer wir sind:
Die Argo Navis ist eine Rollenspiel (RP) Gilde in Biowares MMORPG “Star Wars: The Old Republic”.
Dich erwartet spannendes Rollenspiel auf der dunklen Seite der Macht, Geschichten um das Schicksal einer Sith-Bruderschaft, die alles auf eine Karte setzt, um das Artefakt zu finden, das der Republik und der hellen Seite der Macht den Untergang bringen soll. Doch nichts ist wie es scheint, denn die Entscheidungen eines jeden Argonauten bestimmen, ob die Argo Navis in einem Leuchtfeuer der Macht aufgehen wird oder ob sie in ihrem Untergang verglüht.

Rollenspiel ist die oberste Devise unserer Gilde.
Realisiert durch legionsinterne Events, Spielleiter und viele NSCs greifen wir im fast 7-jährigen Bestehen der Gilde auf viel Erfahrung zurück. Für uns ist das Wichtigste, dass das RP fesselnd und spannend bleibt! Gemeinsam als Team veranstalten wir regelmäßig größere und kleinere Events (gildenintern oder in Zusammenarbeit mit anderen Gilden), in denen wir auf die fortlaufende Geschichte der Gilde eingehen und die Spieler und ihre Charaktere mit jedem Schritt mehr in die dunkle Storyline der Argo Navis integrieren.

Was wir NICHT sind:
Wir sind keine Spaß-RP-Legion. Natürlich soll Rollenspiel Spaß machen, doch wir verfolgen ein gemeinsames Ziel. Wie eine gemeinsame Pen & Paper Gruppe im Tischrollenspiel halten wir uns alle an denselben Hintergrund. Der ist, so weit es geht, aus dem Spielhintergrund (dem Star Wars Universum) entnommen, und wird hier und da aufgepeppt mit ein paar Eigenkreationen (immer auf Basis des gesunden Menschenverstands!). Dieser Gilden-Hintergrund entstand (und entsteht immer noch) aus Diskussionen in unserem gildeninternen Forum, deren Ausgang von allen Mitgliedern mitbestimmt wird. Charakter-eigene Plots zu spielen ist willkommen, doch dabei setzen wir auch auf Integration innerhalb der Gilde! Ein enges Miteinander ist uns wichtig und wir wünschen uns, dass reger Austausch zwischen unseren Mitgliedern stattfindet. Dabei ist ebenfalls Eigeninitiative gefragt!

Doch auch jenseits des RPs sind wir aktiv.
Ob wir gut vorbereitet Flashpoints erobern oder der Republik auf den Schlachtfeldern die Stirn bieten, wir kosten das MMORPG in all seinen Facetten voll aus und bieten jedem eine Möglichkeit die Teile des Spiels zu erkunden, die ihn faszinieren. Wir sind dabei aber weder Power RPler noch eine Hardcore Raid oder PvP Gilde. Stattdessen versuchen wir einen guten Mittelweg für alle zu finden.

Suchst du eine RP-Gilde mit erwachsenem Umgang und effektivem Spielstil, die Platz hat für Casual- und Viel-Spieler gleichermaßen, und hast Dein Herz am rechten Fleck?
Dann sind wir vielleicht genau die Richtigen für Dich!

Schau dich um, denn es gibt viel in den Hallen der Argo Navis zu entdecken!

Volty
aka Darth Reavas
Lord des Sith-Rats der Argo Navis

Verbrannte Erde

“Verbrannte Erde. Das ist eine Kriegstaktik, wo der Invasor die eigenen Siedlungen und Militärstätten aufgeben muss, und sie anzündeten, so dass dem herannahenden Feind nichts mehr übrig blieb, was er hätte plündern können.” Der hochgewachsene Mann lächelte seinem Gegenüber zu und hielt die Sektflöte locker in der Hand.
“Ich glaube eher, diejenigen, die überrant wurden waren es, die all ihr Hab und Gut vernichteten, damit die herannahende Invasions-Armee sich nicht mehr versorgen konnte,” mischte sich ein junger blonder Mann in das Gespräch ein.
“Hm,” machte der dritte im Bunde, und nahm einen Schluck von seinem Glas. Er blickte prüfend auf den Inhalt. “Faszinierende Taktik. In der Tat empfinde ich Ihre Ausführungen über dieses… alte ‘Imperium’ äußerst interessant. Es scheint Episoden in der menschlichen Geschichte zu geben, die sich zu erfahren lohnen. Vor diesem Abend in Ihrer Gesellschaft wäre mir das tatsächlich nicht in den Sinn gekommen. Erheiternd,” stellte er fest und blickte aus dem Fenster in die dunkle, aber keineswegs stille Nacht von Naboo. Erheitert sah er nicht aus.
Die beiden menschlichen Gesprächspartner wechselten irritierte Blicke. Der Blonde zog sich zurück, seine Mundwinkel zuckten mit Unbehagen. Er verließ die Gesellschaft des schmalen, schwarzhaarigen Mannes mit der irritierenden blauen Haut und den noch viel unangenehmeren rot glühenden Augen.

Read the rest of this page »

Kooperationspartner Black Horse Inc.

Header BHI

Netzwerke bestimmen über Sieg und Niederlage in einem Krieg der nicht nur in planetarem Feuer sondern vor allem in den Schatten geführt wird.
Während der Masquerade eines unsicheren Waffenstillstandes arbeiten beide Seiten mit aller Gewalt darann den Entscheidenden Vorteil auf ihrer Seite zu haben, wenn die Waffen erneut sprechen.

Die Wege der dunklen Seite führten zwei ungleich wirkende Parteien zueinander.
Der Konzern der Black Horse Incorporated birgt ein Geheimniß, das die Corporation und das Sith Council der Argo Navis aneinander bindet.

Informationen und Technologie sind das Ass im Ärmel im Schattenkrieg um den Mid Rim.

OOC:
Die Gilde der Argo Navis pflegt ein Bündniss mit der Gilde Black Horse Incorporated (Kurz BHI).
Unserer RP Geschichten sind hinter ihren dunklen Vorhängen miteinander verknüpft und neben gemeinsamen Plots und Events pflegen wir das OOC Zusammenspiel im PvE und PvP.

Aus einer Gildenfreundschaft in einem anderen Spiel hat sich somit ein starkes Allianzteam ergeben mit denen wir zusammen Engine, Content und RP in SWTOR beschreiten werden.

Wir werden die Gilde der BHI zu jederzeit, sofern uns möglich, unterstützen und stehen bei jeglichen Konflikten mit Parteien von außen grundlegend solidar mit der BHI.

http://www.black-horse-inc.de

Quaestoren

Das pfeifen des Blasters erweckte nur kurz die Aufmerksamkeit der Cantinabesucher. Wie ein gekippter Pfahl knallte der Mensch mit dem Gesicht auf die Tischplatte. Der Schütze lies es sich nicht nehmen, noch einen kurzen Schluck seines Drinks herunter zustürzen als bis an die Zähne bewaffneter Ärger durch die Schleuse stürmte.
Er bahnte sich mit einem Satz den Weg zum Ausgang, glitt auf der Straße zwischen die Passanten. Die Holoreklamen von Nar Shadaa leuchteten bedrohlich schön diese Nacht.
Gehüllt in Neonlicht betätigte er seinen Kommunikator.
“Hier Sender Eins, habe die Daten war nur schwerer als ich erwartete”
Ein Trandoshaner hob hinter ihm die Schrotflinte und lud das Energiemagazin durch.
“Meine Sonde hat Saft für eine Übertragung, haltet den Kanal offen die Übertragung findet in T-3 Sekunden statt”
Und legt die Mündung auf den Rücken des Agenten an.

Der Staub brannte wie trockenes Feuer in Ihrer Lunge. Diese seltsamen Biester hatten den Soldaten wie eine in hartplastik gehüllte Puppe einfach am Bein die Decke raufgezerrt und in eines der unzähligen Löcher verschwinden lassen.
Xarn wischte sich den Dreck von der Stirn und schwenkte den Lauf ihres Blastergewehrs zwischen den Öffnungen hin und her.
“Wirds bald? Wenn ich hier einmal das Feuer eröffne stürzt der ganze verdammte Tempel wohl ein. Das würde ich gerne vermeiden”
Der Techniker fummelte nervös an der mobilen Station herum. Ab und zu justierte er mit einem Surren seine Cyberoptics.
“Das ist ein komplizierter Schlüssel, hier wird sich ohne die Daten gar nichts öffnen. Mach du deinen Job Halsabschneider, ich meinen.”
Xarn raunte dem seltsamen Kerl entgegen, als erneut ein flatterndes und knisterndes Geräusch aus den Löchern über Ihnen ertönte.
Die schwarzen Sith Trooper wurden nervöser, verteilten sich ein Stück und luden ihre Waffen durch.
Dann leuchtete der Sender an der Station auf.
“Er hat uns die Daten geschickt, nun kommen wir rein”
Geschickt betätigte er die Konsolen mit seinen hypersensitiven Fingern. Der mechanische Schlüssel fuhr in die Gravuren der steinernen Tür und begann das altertümliche Schloss zu öffnen.
“Das Ding ist Jahrtausende Alt aber verdammt komplex, es wird einen Moment dauern den Tempel zu öffnen”
Kreischen ertönte, dann Gewehrfeuer.
Ein Soldat erhob sich schreiend und mit den Beinen trudelnd in die Luft.
“Wir haben keinen Moment” brüllte Xarn und schoss ein paar Giftfeile, gefolgt von einem Flammenstrahl in die Luft.

Phlox hatte die Hartschalenstiefel auf die Konsole gelegt. Die Arme hinterm Rücken verschränkt träumte er von Ale, Pazaak Partien und ihn anfeuernden Prostituierten.
Dieser Dschungelplanet, die Vögel, das komische Brüllen in den grünen Bäumen und all dieses seltsame Zeug was sonst hier herumlungerte mochte hatte auf Ihn eher eine einschläfernde Wirkung.
Ein Pfeifen aus dem Kommunikator ertönte.
Er seufzte.
Blasterschüsse donnerten im Wald.
Er schreckte auf und stieß sich den kahlen Rattataki Schädel.
Hastig hämmerte er erst aufs Com, dann schaltete er die manuelle Steuerung der Kanonen des Landungsbootes frei.
“Hier Team Schwarz, hol uns am Landungspunkt ab verdammt. Der Tempel löst sich in wohlgefallen auf, uns verfolgt eine ganze Armada aus Zähnen und Chitin, wir haben die Karte.”
Er nickte innerlich, schaltete die Triebwerke an und hob das Landungsboot in die Luft.
“Ach und, das Ding ist eine 100 Kilo schwerer Granitblock”
Phlox sah die kleinen Punkte über die Lichtung laufen, der Tempel war nur noch eine 100 Meter in die Luft steigende Staubwolke.
Hinter ihnen und den Blasterfeuer ein ganzer Schwarm fliegender Abscheulichkeiten.
Als er zur Landung ansetzte und mit einem fiesen Grinsen die Laser sprechen ließ dachte er sich “Chitin, Klauen, keiner heult wenn was kaputt geht und ich habe ein ganzes Arsenal an Spaßmachern”
Der Job fing ihm an zu gefallen.

Das All verbirgt Geheimnisse, und die Argo Navis wird sie entreißen.
In den Kaschemmen zwischen Schmugglern und Bandenbossen kaufen und ergattern sich die Agenten des Zirkels unter Einsatz ihres Lebens Informationen.
Informationen die mit Geld und Leben gehandelt werden, obwohl niemand etwas damit anfangen kann.
Versteckt im Herzen der Republik zapfen die Experten des Council Datenbanken an, Wissenschaftler versuchen Schlüssel zu erforschen um das filigrane Netz aus Spuren wie ein Puzzle zusammen zu bringen.
Irgendjemand versteckte vor jahrtausenden die Argo Navis, der Schlüssel zu vernichtung der Ordnung im Universum.
Und er machte seine Arbeit verdammt gut.
Die Sucher sind die unzähligen nicht Machtbegabten Diener der Bruderschaft.
Experten und Ausnahmetalente, die besten Wissenschaftler, Agenten, Techniker, Piloten oder Kopfgeldjäger begeben ihre Köpfe in halsbrecherische Missionen.
Ob auf vergessenen Planeten im Outer Rim oder mitten in den Kriegsgebieten im Herzen der Republik.
Der Lohn der Bruderschaft ist mehr als Geld, es bedeutet Macht und Einfluss in einer Zukunft die in den Händen der Bruderschaft liegt.

Sie werden gelockt auf allen Planeten, erst Geld und das Versprechen auf bedeutende Geheimnisse und Einfluss.
Diejenigen die sich als Fähig erweisen, und kontrollierbar, erfahren mehr Geheimnisse in den Hallen der Bruderschaft als jedem Sterblichen erlaubt.
Allein die Spur nach dem Unglaublichen hält die Sucher in der Bruderschaft, einmal initiert in den inneren Kreis gibt es kaum ein zurück.

Erscheinung

Die Sucher haben keine feste Erscheinung. Es sind die Zeloten des Ordens, das wichtige Fundament auf der Suche nach der Argo Navis.
Es sind Soldaten, Kopfgeldjäger, Agenten aber auch vermeindliche Zivilisten wie Wissenschaftler, Techniker oder Piloten.
Gegründet als interne Spionageabteilung der Bruderschaft entwickelte sich mit der Zeit ein Netzwerk aus indoktrinierten Menschen und Aliens, die dem Zirkel in ihrem Fanatismus den Sith kaum nachstehen.
Und diejenigen die nicht die Zukunft lockt, dann die zahlreichen Möglichkeiten und Türen die sich öffnen.
So ist ein Sucher kaum von anderen zu Unterscheiden, aber alle vereint ein wacher und heller Verstand, denn die Geheimnisse die sie auf der Suche entdecken öffnen auf eine mysteriöse Art und Weise ihren Geist und Augen.

Ihr Ruf

Die Sucher haben keinen Ruf. Sie sind der Überbegriff für alle nicht Sith des Ordens. Die Bruderschaft verheimlicht die enge Zusammenarbeit mit ihren Zeloten denn diese erfahren viele Geheimnisse die eigentlich nur für die Augen der Sith bestimmt sind.
Loyale und Verlässliche Zeloten werden somit mit der Zeit zu engen Mitgliedern des Councils und können sich einen Ruf und Status erarbeiten, den kein Sterblicher in einem Council je erreichen könnte.

Ausbildung

Die Sucher werden nicht speziell ausgebildet, vielmehr nach ihren besonderen Fähigkeiten auserwählt und gefördert.
Der Initiation allerdings wird viel Zeit und Aufmerksamkeit geschenkt.
Vorerst denken die neu Angeworbenen es handelt sich um Interessante Jobs mit guter Bezahlung für das Sith Empire. Sie werden Beobachtet vom Geheimdienst, genauestens analysiert und auf ihre Loyalität und Eignung getestet. In der ersten Phase bekommt der Anwerber davon nichts mit.
In der zweiten Phase wird er mit der Wahrheit hinter dem Council konfrontiert, dass es sich um einen geheimen Orden handelt der auf der Suche nach Artefakten und Geheimnissen ist.
Hierbei wird der Probant weiter beobachtet und studiert. Er wird bewusst Geheimnissen ausgesetzt und mit auf gefährliche und für ihn merkwürdige Missionen genommen. Diese Phase kann mehrere Jahre dauern. Zeigt sich hier ein Anwerber als unwürdig oder als fragwürdig, wird sich ihm entledigt.
In der dritten Phase wird er mit der Argo Navis und ihren Visionen konfrontiert. Er wird in gehütete Geheimnisse des Ordens eingewiesen und Angesichts des inneren Zirkels der Sith entgültig indoktriniert.

Artefakte

Dort zwischen den Sternen gibt es Dinge die einfache Sterbliche nicht begreifen.
Technologien längst vergessener Völker, verborgene Geheimnisse längst vergangener Sith oder Jedi oder letztendlich die Dinge, die wir uns nicht erklären können.

Viele Artefakte der Sith sind bei der schändlichen Plünderung der Jedi auf Korriban zerstört worden. Aber dort draußen warten unzählige dieser Geheimnisse in der Dunkelheit darauf aus ihrem Schlaf gerissen zu werden. Mithilfe des unerschöpflichen Wissens unserer Meister und der Sith Gelehrten des Ordens reißen wir Sie an uns, bis wir den letzten entscheidenden Schlüssel gefunden haben, um die Argo Navis zu erwecken.

Doch seid wachsam, viele machen dunkle Geschäfte mit Dingen die einst unserem Volk gehörten oder nicht für einfache Geister bestimmt sind. Schmuggler hehlen Artefakte damit sie in privaten Sammlungen verloren gehen, oder die Jedi die Dunklen ihrer Art zerstören. Viele dieser Grabmäler der Macht liegen verborgen auf Welten die wir noch nicht ergründet haben, oder die zerklüftet vom Krieg oder besetzt durch die blinde Republik sind.
Wissen und Macht die auf ewig verloren sein könnte.

Es ist unsere Pflicht dieses Wissen zu bewahren und die dort inbegriffene Macht uns einzuverleiben. Wir Argonauten durchkämmen die Galaxie nach Spuren ihrer Verstecke, verhandeln selbst mit dem Abschaum auf Hutta oder mit Schmugglern mitten im Herzen der Republik. Seid wachsam, aufmerksam und stetig der Wichtigkeit solcher Artefakte bewusst.

Durch unser Gespür erlangten wir einen außerordentlichen Ruf im Imperium. Artefakt die nicht unserer Aufgabe dienen werden zur Stärkung der Sith dem Imperium übereignet. Diejenigen die nicht von ganz besonderer Art sind werden unter Umständen auf dem Markt verkauft um unseren Reichtum zu mehren um weitere Missionen zu finanzieren.

Die Regeln der Artefaktjagt (First draft)

1. Mehre das Wissen des Ordens und stärke somit das Sith Imperium
2. Jedes zerstörte Artefakt kann uns nicht mehr nutzen, jedes zerstörte Artefakt kann dem Feind nicht mehr nutzen. Wähle Weise diese Macht zu vernichten.
3. Artefakte wissen ihre Erscheinung und Präsenz zu verschleiern, erwarte im verborgenen Schätze die anderen entgehen
4. Verberge deine Existenz hinter einer Maske. Gerissenheit führt uns oft zu den Schätzen die in der Republik liegen. Nicht immer ist Gewalt der Weg zum Ziel.
5. Stärkst du den Orden wirst du davon profitieren. Betrügst du den Orden wird die Strafe einem Verräter am Imperium entsprechen.

Organisation der Artefaktjagt

Die Zeloten (Link zum Zelotenartikel)
Sie sind Dreh und Angelpunkt auf der Jagt nach den Artefakten. Für Aufträge werden Klüngel (Oder whatever) gebildet die einem Sith unterstehen, der direkte Order von Darth Reavas oder dem Kommandanten erhält. Der Führer des Klüngels stellt ein Team zusammen und organisiert beim Council nötige finanzielle Mittel und Ausrüstung. Von dort an liegt die Bergung des Artefaktes in den Händen des Klüngels. Manche Missionen beschäftigen sich nur mit der Bergung eines Artefaktes, andere sind komplizierte und langwierige Unterfangen; von Informationsbeschaffung, Ausnutzung diverser Quellen bis hin zu einem Kampfeinsatz auf feindlichem Territorium.
Neben der Wichtigkeit der Aufgabe können Zeloten hohe Reputation im Orden erlangen. Das Council lässt erfolgreiche Missionen außerdem gerne zusätzlich entlohnen.

Ressourcen
Das Klüngel kann technisch auf das gesamte Arsenal und die Finanzen des Councils zugreifen.
Allerdings wird für jedes dieser Mittel, von Finanzen über Waffen, Raumschiffe, Myrmidonen und der Einsatz von Artefakten, eine Erklärung verlangt.
Für Missionen besonderer Wichtigkeit steht der Aufklärer Ascension bereit, ein von Kommandant Alik speziell entwickeltes Schiff für verdeckte Operationen im Outer oder Mid-Rim.
Wenn nötig greift das Council auf weitere Unterstützung des Imperiums zurück. So verlangten zum Beispiel schon Einsätze auf befestigten Außenposten der Republik militärische Hilfe des Imperiums. Wie auch immer, das Klüngel hat über jegliche Handlung und Unterstützung vor dem Council Rechenschaft abzulegen.

Beispiele für Artefakte:

Das Abbild des Ashat

Herkunft: Unbekannt
Einstufung: °°°
Dieses Artefakt wurde einem alderanischen Adligen entrissen. In einer zwei Monate dauernden Invasion wurden Ursupatoren des Councils am Hofe eingeschleust um sich letztendlich Zugang zu den geheimen Kammern der Adelsfamilie zu verschaffen.
Eine Delegation der Jedi bemerkte diesen Versuch jedoch. In den folgenden Kämpfen wurde das Anwesen vollkommen verwüstet. Die Zeloten konnten jedoch mit dem Artefakt entkommen.
Erscheinung:
Es wirkt wie eine religiöse Götze einer unbekannten Kultur, Ihre Form ist grob die einer langen dreiseitigen Pyramide. Ihre Seiten sind verziert mit seltsam verschlungenen ikonischen Figuren. Die Figur ist aus einem im Rim unbekannten Metall gefertigt.
Fähigkeiten:
Es wird vermutet das die Statur von der dunklen Macht eines alten Sith Lords beseelt wurde. Das Alter ist unbekannt aber es sind deutliche Signaturen zu erkennen die auch in Holocrons zu finden sind, nur wesentlich simpler. Die Statur strahlt äußerst schwach und hat eine unterschwellige Wirkung die sich erst nach einiger Zeit entfaltet.
Sie infiziert den Besitzer mit dunklen emotionalen Impulsen. Die Person wird über einen Zeitraum von mehreren Wochen exzessiver, aggressiver und entwickelt stark manische Züge.
Das Council konnte sich dieses Artefakt schon einige male zu nutzen machen. Wurrik`zhorka, ein Bandenchef auf Nar Shadaa, löste durch seinen Einfluss einen Bandenkrieg aus der die halbe Unterstadt verwüstete. Thorwen Ulgar, ein republikanischer Gouverneur, ließ sich dazu hinreißen ein wichtiges Bündnis zu brechen.

Echoring

Herkunft: Kreiert von der Imperialen Inquisition
Einstufung: °
Diese Artefakte sind zwar selten, aber nicht einzigartig.
Erscheinung:
Ein vergoldeter Ring mit einem roten Edelstein.
Fähigkeiten:
Echoringe sorgen dafür das die wahre Natur des Trägers verschleiert wird. Das Gegenüber kann sich zwar an alles erinnern, aber die Beschreibung des Trägers fällt ihm immens schwierig. Er kann sich vielleicht an besonders hervorstechende Details erinnern (Sehr auffällige Dinge an der Kleidung, Geschlecht, Körperbau) aber nur ein sehr grobes und verfälschtes Bild der Person abgeben. Dieser Ring funktioniert bei nicht Machtbegabten, junge Jedi konnten damit ebenfalls getäuscht werden. In manchen fällen konnten sehr machtsensitive Sterbliche ebenfalls diese Täuschung durchschauen.

Charakterportrait Nachtmahr

Name: Nachtmahr
Alter: unbekannt
Rasse: unbekannt. Rothäutig, Gerüchten zur Folge.
Beruf: Sith Warrior (Marodeur)
Geburtsort: unbekannt
Schiff: Ein kleiner, schneller Abfangjäger mit für seine Größe überragenden Waffensystemen, einer neuartigen Tarntechnik und wenig bis keiner Besatzung. Ihr Name ist: SPECTRE

Familie: Es ist nicht bekannt, ob Nachtmahr Familie hat.

Charaktereigenschaften: #zielstrebig #ehrgeizig #stur #mutig #kampflustig #geheimnisvoll #sarkastisch #folgsam (gegenüber Reavas) #gnadenlos #korrekt #still #herablassend

Besondere Ereignisse:

  • Nachtmahr tauchte plötzlich vor einigen Jahren an der Seite von Darth Reavas auf
  • Der immer vermummte Sith-Krieger dient dem Darth Beobachtungen zur Folge völlig loyal
  • Woher er kam, weiß niemand, und er spricht nicht darüber, wenn er überhaupt mal spricht
  • Reavas setzte Nachtmahr kurz nach seiner Aufnahme im Orden auf einen Jedi Meister an, der Gerüchten zur Folge dem Orden auf die Schliche kam. Dieser Jedi hätte gut und gern das Ziel des Ordens aufdecken und öffentlich machen können. Nachtmahr ging fort und als er zurück kam, brachte er den abgeschlagenen Kopf und das Lichtschwert des Jedi-Meisters. Reavas ließ ihn das Schwert als Trophäe behalten; seitdem benutzt er es als zweite Klinge.

Äußerliche Merkmale:

Aussehen: Nachtmahr ist ein hoch gewachsener Mann mit einer drahtigen, athletischen aber dennoch sehr kräftigen Statur. Die Muskeln pressen sich durch die hautenge Leder- oder Synthetikrüstung und knarzen anscheinend nur, wenn er es will. Schlanke, ergonomisch geformte Hartschalen-Panzerungsteile schützen die wichtigsten Stellen.
Im Gesicht hat Nachtmahr immer eine Maske, die einem Guarlara nachempfunden ist. Das ist ein Tier, das eigentlich auf Naboo beheimatet ist. Aber da nichts über Nachtmahrs Herkunft bekannt ist, könnte es durchaus etwas mit seinem Erbe zu tun haben, dass er sich dieses Tier gewählt hat, um sein Gesicht zu repräsentieren. Die Maske ist kunstvoll geschliffen, aus schwarz gebürstetem Metall und die Stoßzähne sind gefährlich spitz und scharf. Eine Kapuze verdeckt zusätzlich seinen Kopf, da die Maske nur den unteren Teil des Gesichtes verdeckt.
Nachtmahrs Augen leuchten oft rot.
Nachtmahr gibt sich nicht viel mit den anderen Argonauten ab, verbringt fast die gesamte Zeit in seiner Kammer, so wie es scheint, aus der er nur selten herauskommt. Wenn er einmal auf die Krankenstation muss, wird das ganze so diskret geregelt, dass niemand außer einem Med-Droiden und dem Doc drinnen ist, um zu sehen was unter der Makse liegt.

Stärken: unbekannt

Schwächen: unbekannt

Vorlieben: unbekannt

Abneigungen: unbekannt

Status:
Nachtmahr ist so etwas wie der loyale Wachhund und Attentäter von Darth Reavas, Immer wenn es Aktionen zu führen gilt, die am besten NICHT mit der Argo Navis oder wenigstens dem Imperium in Verbindung gebracht werden sollten, dann ist Nachtmahr derjenige, den Reavas schickt um zu rauben, zu morden und zu stehlen.

Ausbildung:
unbekannt

Myrmidonen

Header Myrmidonen

Mechanisch glitt er mit seinen Fingern über das gespenstisch leuchtende Holopad.
Der Kommandoraum der Thanathos war gewohnt düster gehalten.
Der menschliche Offizier fühlte sich nicht gerade sicher, umgeben von all den blauhäutigen Nichtmenschen und hoffte, dass er baldigst auf das Flagschiff zurückkehren konnte.
„Ich habe eine Auswahl getroffen“ sprach Ailik mit dem auf Menschen gelangweilt wirkenden Tonfall.
„Das freut mich, Sir“ er nahm das Datenpad entgegen, und wunderte sich. Von 143 Kanditaten waren gerade einmal 14 übrig geblieben.
„Sir, das schränkt unsere Auswahl dann doch drastisch ein“ Ailik seufzte kurz und erhob sich aus seinem Sessel. „Ich hatte klare Vorgaben an die Präferenzen für die Kanditaten, die unserer Eignung entsprechen“ während er seinen Mantel überstreifte wirkte der Offizier mit einem Mal unsicher. „Sir es ist eine Auswahl aus den Besten der Imperialen Akademie. Viele von Ihnen haben die harte Ausbildung mit Bravur gemeistert, andere haben sich Abzeichen und Orden in einigen Gefechten verdient. Perfekte Kondition, Waffenfähigkeiten, Fügsamkeit und ….“
Ein Blick von Ailik genügte um den Menschen zu unterbrechen und ihm zu zeigen, dass seine Erläuterungen dem Chiss langsam lästig wurden. „Ich benötige nicht die Besten. Ich benötige die Besonderen. Härte, Überlebensfähigkeiten und Talent zur Improvisation. Soldaten kann der Militärapparat genug verheizen. Ich benötige Ausnahmetalente. Da interessiert mich nicht ihre Ausbildung und nicht einmal ob sie die besten Schützen sind. Ich brauche Kandidaten, die aus dem Rahmen fallen. Und sie müssen roh genug sein, damit wir sie selbst formen können.“
Der Offizier war sichtlich verwirrt, widersprach das so ziemlich allen imperialen Rekrutierungsrichtlinien. Er bedachte den Rücken des Chiss mit einem verächtlichen Blick. Wie konnte man so einem Degenerierten nur erlauben, so offensichtlich wichtige Entscheidungen vollkommen benebelt zu treffen.
„Bringen Sie mir die Akten der Soldaten, die auffällig geworden sind auf irgendeine besondere Art, auch negativ. Sehen Sie sich in den Cantinas auf Nar Shaddah bei den Kopfgeldjägern um und fertigen Sie eine neue Liste an. Und enttäuschen Sie mich diesmal nicht.“
Wie programmiert folgte der Offizier dem Befehl und machte sich Notizen, auch wenn er es nicht im geringsten verstand inwiefern Subordination und Abschaum die Flotte stärken sollte.
In der Tür drehte sich Commander Ailik noch einmal um.
„Die Argo Navis will keine Soldaten ausbilden. Wir erschaffen Myrmidonen“

Read the rest of this page »

Charakterportrait Darth Reavas

Name: Darth Reavas
Geburtsname: Sirias Rabahn
Spezies: Sith Pureblood
Klasse: Sith Inquisitor
Geboren auf: Dromund Kaas
Alter: Unbekannt, man vermutet weit über 40
Familie: Enarin Rabahns älterer Bruder
Status: Sith Meister und Schüler einer der 12 Sith Lords, Führer der Argo Navis

Erscheinung: Er ist der Pfad der Macht. In jeder Zelle seines Blutes fließt das dunkle Erbe seiner vorfahren. Stehts würdevoll und erhaben, ist sein Blick gnadenlos und doch von einer alterlichen würde der man sich anvertrauen möchte. Er ist der Vater der keinen Fehler duldet, kleidet sich in Gewändern eines Sith Gelehrten und verbirgt außer seinem Gesicht meist seinen Körper unter weiteren Roben. In der Öffentlichkeit kleidet er sich in den schlichten Stoffen eines Pilgers, stehts abgeschirmt von seinen Wachen offenbart er sein Gesicht vor Außenstehenden nur, wenn es von äußerster Wichtigkeit ist.
Oder er ihr Leben nehmen wird.

Auftreten: Darth Reavas tritt äußerst selten in die Öffentlichkeit. Die meiste Zeit verbringt er auf seinem Flaggschiff, der Argo Navis oder in den Ruinen der alten Zeit. Er bleibt wenn möglich im Schatten, jede Bewegung und jedes Wort scheint wohl überlegt. Er erzeugt unter seinen Untertanen ein gefühl der Hitze, es ist die offene Wärme eines Vaters und der verbrennende Zorn eines Sith Meisters.
Er wirkt immer beherrscht, immer ruhig. Meditiert viel in seiner Ruhe Kammer im inneren des Schiffes.
Wer ihn jedoch erzürnt wird Zeuge das er keinesfalls seine Opfer als ein kalter Schnitter richtet, sondern als eine dunkle Bestie.
Sie fürchten ihn.
Aber er versteht Sie und reicht seine Hand auf dem dunklen Pfad.
Sie lieben ihn.

Stärken: Er ist Meister der Technik, die Leidenschaft in seinem inneren zu kochen und nach außen die totale Ruhe zu demonstrieren. Er ist in der Lage die Macht auf unglaubliche Art und Weise zu bündeln, und so wirkt er undurchschaubar, wissend und jederzeit bedrohlich. In den letzten Jahrzehnten studierte er unzählige Bücher und trainierte mit geheimnisvollen Holocrons alter Sith Meister. Sein Wissen und seine Fertigkeiten scheinen grenzenlos.

Schwächen: Ha, wie könnt ihr Glauben das Darth Reavas eine Schwäche bestitzt!

Besonderes: Viele der Sith die sich um Darth Reavas scharen blicken argwöhnisch auf seinen persönlichen Chiss Adjutanten. Zwar ist er kein Sith, jedoch lernte der Agent in den letzten Jahren einige erstaunliche Fähigkeiten durch seine machtsensitive Ader. Er lässt ihn oft in seinem Namen sprechen, überträgt ihm wichtige Aufgaben und erteilt beizeiten sogar Aufträge an die Sith selbst. Warum der Meister sich für diesen Sterblichen entschied ist ungewisse, klar isst das er eine gefährliche Position inne hat in einem Council voller Sith, die nach der Aufmerksamkeit und Macht des Meisters buhlen.

Gerüchte: Er offenbart seinem Bruder gegenüber eine Wärme und Herzlichkeit, die Enarin Rabahn kaum zu erwiedern scheint. Jedoch ist fraglich ob es die Liebe zu seinem Blut oder ein dunkles Spiel ist, das er mit ihm spielt.

Stories

>>Lord Reavas’ Geschichte 1<<

Artwork

Darth Reavas
Darth Reavas by Volty

 

 

 

 

 

 

Screenshots

Morla Zaine Teil 5 – Hass

Theme-Song

Die Sonne brannte durch ihre Lider und sie sah wieder diesen roten Schleier, bevor die Augen heftig blinzelnd befeuchtet wurden, ihre Winkel verklebt von getrockneten Tränen.
Es knackte, als sie ihren Kiefer leicht hin und her bewegte. Speichel, der sich in ihrer Kinnmulde gesammelte hatte, tropfte in dünnen Fäden auf ihr Schlüsselbein.
In ihrem Kopf hämmerte es so sehr, dass sie fast glaubte die Adern ihrer Schläfen auf und ab hüpfen zu spüren. Bei dem Versuch die Fäuste zu ballen durchzuckte es ihre Knöchel, als würde jeder einzelne Finger aus dem Gelenk springen.
Die Innereien in ihrem Rumpf hatte jemand mit großer Sorgfalt verknotet, in ihrer Kehle brodelte ein Vulkan, der im nächsten Moment auszubrechen drohte. Unter unkontrolliertem Zucken der schweren Glieder würgte sie einen Klumpen Schleim heraus. Ein beißender Geruch nach Magensäure erfüllte die Luft.
Wahrscheinlich wäre sie daran erstickt, hätte nicht irgendetwas ihre glühende Wange zur Seite gedreht und ihr über den Mund gewischt.
„Ruhig … du hattest eine Überdosis an Spice.“ Der Wechsel an Gurgel an Zischlauten erinnerte entfernt an Basic, sie hatte ihn schon einmal gehört.
Langsam setzte sie sich auf, das protestierende Hämmern in ihrem Kopf ignorierend und es stach ihr heftig in den Magen. In einem Schwall leerte sie sich auf die Kutte des Mon Calamari aus, der an ihrem Lager saß.
„Wo … bin ich?“, krächzte sie heiser unter ständigem Schlucken und Husten.
„Auf Dromund Kaas“, kam es gelassen zurück. Der Sith wischte beiläufig mit einem Lappen über das Erbrochene.
Sie versuchte ihre Umgebung zu erfassen, doch das Einzige was sie erkennen konnte war die ungewohnte Technisierung des Zimmers. Immer wieder sprang der Raum von oben in ihr Blickfeld und raste wieder zurück, wie eine hakende Holonetaufzeichnung.
„Du trägst Macht in dir, kleine Zaine.“ Als sie sich über den Nacken rieb fühlte es sich an als würde die Haut abbröckeln, als sie den Kopf drehte um den Mann anzusehen strich eine Strähne in glitschiger Feuchte über ihre Schulter nach hinten.
„Noch bist du schwach … so schwach“, murmelte er und strich ihr über die von Magensaft verklebten Haare. „Aber du hast sie mir gezeigt, auf dem Hof. Als ich dir deine Sklavin genommen habe.“
„Nein …. nein nicht meine … Sklavin … wir … haben uns … geliebt“, presste sie hervor, konnte das Zittern in ihrer Stimme nicht unterdrücken, sie blickte ihn so hasserfüllt an wie es in dem Zustand vollkommener Erschöpfung möglich war.
Seine Lippen verzogen sich zu einem mitleidigen Lächeln und er schüttelte langsam den Kopf.
„Du vielleicht … sie nur dummes kleines Ding … Lamm auf deinem Schlachttisch … das gespürt, was du gespürt … und hat sie zerfressen … noch ein paar Jahre … in ihrem Kopf nur noch“, er tauchte den Finger in eine der vielen schleimigen Pfützen um sie herum, hob ihn langsam vor ihr Gesicht und zeigte ihr den dünnen Faden, der sich langsam wieder abseilte.
An ihrer Unterlippe schimmerte es rötlich auf, als ihr Biss darauf immer fester wurde. Unter verzweifeltem Schluchzen sah sie sich nach einem spitzen Gegenstand um, haschte blind nach dem Lampenständer, doch bevor sie ihn in seine Brust rammen konnte hatte der Tentakelkopf schon ihr Handgelenk gepackt und zeigte wieder dieses verzückte Grinsen.
„Das … Teil deiner Gabe … kann dir helfen zu nutzen … zu kontrollieren.“ Er hatte sich tief über sie gebeugt und säuselte an ihrem Ohr. Das Blut pumpte ihr durch die Venen, ihre Miene sprach Verachtung, in ihrem Rumpf sammelte sich ein Klumpen lodernden Hasses, in ihrer Mundhöhle der Speichel, sie spuckte ihm ins Gesicht.
„Kannst … sein was du willst … wer … und wenn anstrengst … mich … irgendwann … vernichten.“ Seine Finger fanden erneut den Weg in ihr Erbrochenes. „ Wie Schleim … eines Neugeborenen … mein Junges … braucht auch neuen Namen.“
Sie bebte vor Rachgier, vor ihren Augen blitzten helle Funken der Überanstrengung auf. „Morla!“, spie sie dem Sith entgegen, wiederholte den Namen immer und immer wieder, bis sie schlaff auf das Lager zurücksackte, sich in Ohnmacht geschrien hatte.

Crule Tarar – The End of Words

Theme-Song

Erschöpft lehnte er sich an den Türrahmen des provisorisch errichteten Lazaretts. Die Wache mußte seine Anwesenheit gespürt haben, denn fast sofort drehte der Mann sich um und nickte ihm zu.
“Alles ruhig”, versicherte ihm die Wache leise und ernst erwiederte er das Nicken.

Still lies er den Blick hinauf zum Sternenhimmel schweifen. In einem grellen Aufblitzen explodierte dort ein Schiff und fiel in glühenden Stücken durch die Atmosphäre. Er sah den fallenden “Sternschnuppen” nach und erblickte am Horizont weitere Lichter. Das stroboskopartige Flackern eines Feuergefechts.

Sie schlugen die Republik zurück. Aber der Preis, den sie dafür zahlten war hoch. Vielleicht zu hoch. Noch nie in seinem Leben hatte er so viele Tote gesehen. Noch nie in seinem Leben hatte er so oft den Kampf gegen den Tod verloren. Und er haßte es zu verlieren, zu versagen.

Die Wache und er zuckten fast gleichzeitig zusammen, als einer der Verwundeten klagend anfing zu schreien. Er senkte den Kopf und preßte die Lippen zu einem dünnen Strich zusammen. Wieder ein Kampf, den er verloren hatte.
“Was schreit er denn da”, krächzte die Wache, “das ist kein Basic.”
Düster schüttelte er den Kopf und ließ dabei die Kapuze noch tiefer über seine Augen fallen. Auch er verstand die Sprache nicht, trotzdem wußte er, was da geschrien wurde.

Langsam wandte er sich um und machte den ersten Schritt zurück ins Lazarett hinein. Die Schreie würden die anderen Verwundeten wecken, wenn er nicht gleich dafür sorgte, daß sie verstummten. Kurz drehte er den Kopf noch einmal zu der Wache und sah ihn mit unergründlichem Blick an.
“Am Ende schreien sie alle nach ihrer Mutter.”

Kanja Velar – Teil 2

Die Liege war weich und warm.
Sanft gepolstert und roch so angenehm süßlich das es fast, aber auch nur fast auf den Magen schlug.
Der Raum war hell erleuchtet.
Kanja hatte die Augen geschlossen und folgte dem Spiel des Blutes in ihren Liedern. Sie mochte dieses Flimmern wenn sie den Kopf erst nach rechts und dann wieder nach links direkt in den Schein einer Lampe drehte.
Es klopfte an der Tür.
“Miss Velar?” Die Stimme war quietschig und leicht zittrig.
“Ja?” Ihre Augen blieben geschlossen.
“Die Herzogin wird gleich für sie da sein.”
“Vielen Dank.”
Die Tür wurde genauso sanft geschlossen wie sie geöffnet wurde.
In dem kleinen Raum mit den hellen Wänden war kein Geräusch zu hören. Es standen nur noch ein paar Pflanzen vereinzelt herum, ein Schreibtisch voll mit Schriftstücken, darinter eine Art Hocker und neben der Tür ein großes Regal mit vielen kleinen Fläschen. Zum Teil gefüllt mit Flüssigkeiten, zum andern Teil mit verschieden farbigem Pulver.
Die Tür ging ohne ein weiteres Klopfen auf. Tapsige Schritte trappelten über den Boden. Eine Art Scharben, wie von weichem Stoff begleitete die Schritte.
Der Hocker wurde vom Tisch weg gezogen, es wurde sich gesetzt und man hörte das Anrücken an den Tisch.
“Habe ich nicht gesagt das ich euch nicht weiter therapieren kann?”
“Nein.”
“Doch in den letzten drei Sitzungen schon.”
“Ich erinnere mich nicht.”
“Verstehen sie doch das es zu keiner Heilung führen wird wenn sie immer hier her kommen. Das führt zu nichts.”
“Doch. Mir hilft es. Ich habe meine Sammlung nicht mehr erweitert.”
Ein leises Schlucken – aus der Richtung des Tisches.
“Das ist *schluck* Das ist bemerkenswert. Wie groß war die Sammlung gleich?”
“Bei fünfhundert verschiedenen Haaren habe ich aufgehört zu zählen.”
“Alphabetisch?”
“Natürlich und auch der Größe nach und dem Alter. Sie wissen doch wie man ordnet.” Ein Lächeln huschte über Kanjas Lippen als die den Stift hörte der über pergamentartiges Papier kratzte. Es wurden Notizen gemacht und die Sitzung war wieder einmal ein voller Erfolg.
Sie blieb drei Stunden.
“Wissen sie warum es ihnen hilft wenn sie jede Woch herkommen?”
“Weil mir das reden gut tut?”
“Nein!! Weil wir alle pelzig sind! Sie sammeln nicht mehr, weil hier so viele Haare sind das sie sich in einer Art Drogenrausch befinden, alleine durch unsere Anwesenheit!”
Kanja hörte gar nicht mehr genau zu. Die Haare um den Mund der Drallherzogin wippten bei jedem Wort. Es hätte nur noch gefehlt das die kleine kratzige Zunge über die Schnauze fuhr und ein liebliches Schmatzgeräusch machte.
Die pelzigen Ohren standen ab und der Schein der Lampe brachte das Fell so zum schimmern und glitzern das Kanja mehr als entzückt war.
“Darf ich sie anfassen?”
“Was?? Nein!” Die Pfoten der Drall knallten (es war mein ein pelziges Wosch) auf den Tisch vor sich.
“Reißen sie sich zusammen. Ich bin kein Kuscheltier! Und will auch kein Teil ihrer Sammlung sein!”
“Nur einmal. Ganz kurz.” Kanja schnaufte tief aus.
“Nein. Bitte gehen sie jetzt auch Miss Velar. Ich habe noch andere Termine.”
Kanja richtete sich ganz auf, blinzelte und erhob sich dann.
Sie zog ihre Jacke an, die Kapuze hatte einen Fellkragen, schob sich diese über und ging zur Tür.
Der Hocker scharte über den Boden als die Drall aufstand und ebenfalls sich zur Tür bewegte.
Kanja stieß sich mit dem rechten Bein vom Boden und mit dem linken so stark von der Tür ab das sie mit einem Satz auf dem Tisch vor der Drall stand.
Sie ging in die Hocke, umschloß mit beiden Armen den Oberkörper der vor ihr versteinerten Drall und hob sie hoch.
“Sie sind sooooo weich!”, grinsend vergrub Kanja ihr Gesicht in den Backen des quietschenden Drall.
Die Türen wurden aufgestoßen und ca. 20 kleine, gepanzerte, fauchende Drall kamen herein gerannt, blieben geschockt stehen.
“Lassen sie mich bitte runter.”
Kanja setzte die Drall wieder auf dem Boden ab, stieg vom Tisch und schlenderte gemütlich zur Tür als würde keiner weiter im Raum sein.
Die kleinen Soldaten machten Platz und die Drall die eben noch in der Luft baumelte setzte sich schnaufend und Kopfschüttelnd.
“Bis nächste Woche!” Kanja winkte nochmal in den Raum und war fort.

Read the rest of this page »